Dortmund verliert auch gegen Sindelfingen - Tränen bei den BVB-Frauen - Handball - Bundesliga - Artikel - Handballwoche
Dortmund verliert auch gegen Sindelfingen

Tränen bei den BVB-Frauen

Die Handballerinnen des BVB verloren nicht nur die Partie gegen den VfL Sindelfingen - und das mit 27:32 (13:15) auch noch deutlich - , sondern auch den Glauben an sich selbst. Während sich die einen mit Galgenhumor aus der Situation zu retten versuchten, wischten sich andere stickum die Tränen aus den Augenwinkeln.

Die Baden-Württemberger auf der linken Hälfte dagegen hüpften, johlten und sangen. Sie, die von sich behaupten, alles zu können außer Hochdeutsch und sogar in Dortmund gewannen, hatten wieder zwei wichtige Punkte im Kampf um den Klassenverbleib geholt. Trainer Jörg Plankenhorn kurz und knapp: "Das Spiel war nicht schön". Richtig. "Es hatte keine Klasse." Richtig. "Aber der Sieg war verdient." Richtig.

Festplatte gelöscht

Gustl Wilke begann überraschend mit Helen Trodler im Tor, der zunächst auch einige spektakuläre Paraden gelangen. Trotzdem verschlief der BVB wieder einmal den Start und fiel 1:3 zurück. Beim 8:7 gelang die erste Führung, beim 9:8-Zwischenstand lag die Angriffseffektivität bei über 70 Prozent.

Und doch kam hier der Knackpunkt: ein verwandeltes, aber von den Schiedsrichtern nicht anerkanntes Siebenmetertor von Zuzana Porvaznikova ("übergetreten"), ein zurück gepfiffener Vorteil bei einem Kontertor von Tessa Cocx und ein Leichtsinnspass von Gesine Paulus bei einem Gegenstoß kippten den BVB aus den Pantinen und bauten Sindelfingen wieder auf. Die BVB-Abwehr war zudem absolut nicht bundesligareif - die simpelsten Dinge waren auf der Festplatte gelöscht.