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Trier bricht in der Endphase ein

Nach dem Abpfiff flüchtete sich Miezen-Trainer Thomas Happe in Optimismus: "Es wird auch Spiele in Trier geben, in denen wir punkten." Nach zwei Heimniederlagen gegen Topteams wartet die MJC weiter auf den ersten Zähler zuhause.

Lange - bis zum 18:22 in der 42. Minute - hielt die MJC mit, dann schlichen sich Konzentrationsmängel aufgrund mangelnder Kraft ein. Erfurt nutzte dies eiskalt aus, um am Ende zu deutlich zu gewinnen. "Wir haben das Tempo hochgehalten, da war es klar, dass Trier irgendwann einbrechen würde", sagte Erfurts Trainer Herbert Müller, dessen Team weiter verlustpunktfrei bleibt. "Auf einmal waren die Kräfte weg, uns fehlen einfach die Wechselmöglichkeiten", gestand Triers beste Torschützin Willemijn Karsten: "Zehn Tore Unterschied sind aber zu viel." Bis zur Pause hielten die Triererinnen wacker mit, während es bei Erfurt lange dauerte, bis man den Rhythmus gefunden hatte. Aber schon zu diesem Zeitpunkt machten sich die individuelle Klasse des THC - vor allem von Spielmacherin Kerstin Wohlbold - sowie deren starken Alternativen bemerkbar. Als die MJC in den letzten 18 Minuten abbaute, überrannte der THC sie förmlich mit Gegenstößen. Happe: "Wir konnten bei diesem Tempo einfach nicht mithalten."