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VfL Oldenburg

Verzicht auf Europacup-Teilnahme

Die Bundesliga-Handballerinnen des VfL Oldenburg verzichten aus wirtschaftlichen Gründen auf die Teilnahme am Europapokal.

Nach der Pleite des Hauptsponsors war es den Verantwortlichen zwar gelungen, den Club auch in der kommenden Saison in der Bundesliga spielen zu lassen. Das Startrecht im europäischen EHF-Pokal will der VfL nach Angaben jedoch nicht wahrnehmen. Mehrere Spielerinnen haben den Club bereits verlassen, die übrigen erklärten sich bereit, auch zu reduzierten Bezügen in Oldenburg zu bleiben.

Als möglicher Nachrücker für den EHF-Pokal steht der FHC Frankfurt/Oder bereit. Nach Angaben des Ligaverbandes HBF war zunächst auch die HSG Blomberg-Lippe fälschlicherweise als möglicher Europapokal-Starter genannt worden. Eine Entscheidung soll bis zur Ligaversammlung am kommenden Wochenende fallen. «Es wäre unschön, wenn wir den Platz verfallen lassen», sagte Kay-Sven Hähner, stellvertretender Vorsitzender der HBF. Frankfurt/Oder hat bereits signalisiert, nachrücken zu wollen.