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VfL-Kantersieg im Nordderby

"Das war eine zweihundertprozentige Steigerung gegenüber dem Trier-Spiel. Wir wussten, dass wir auf einen abwehrstarken Gegner treffen würden. Umso mehr freue ich mich über diese tolle Vorstellung meiner Mannschaft", kommentierte Oldenburgs Trainer Leszek Krowicki die Galavorstellung seines Teams.

"Der Gegner war uns heute geistig und körperlich überlegen. Das war vielleicht unser schlechtes Spiel, das wir uns in dieser Saison genommen haben", meinte ein sichtlich enttäuschter BSV-Coach Dirk Leun. Vor der eindrucksvollen Derbykulisse mit 1.710 Zuschauern entwickelte sich gleich die erwartet intensive Auseinandersetzung. Der VfL setzte sich von 6:6 auf 10:6 ab und baute den Vorsprung zunächst auf sieben Tore (15:8/29.) und später auf neun Tore (22:13/44.) aus. Buxtehudes Trainer reagierte und stellte seine Formation taktisch wiederholt um - ohne Erfolg. Denn dazu hatten die Oldenburgerinnen an diesem Tag einfach mehr zuzusetzen und die den Sieg früh in trockene Tücher wickelten.