Das Comeback in der Eliteklasse - VfL Sindelfingen will für die eine oder andere Überraschung sorgen - Handball - Bundesliga - Artikel - Handballwoche
Das Comeback in der Eliteklasse

VfL Sindelfingen will für die eine oder andere Überraschung sorgen

Nach einer souveränen Runde in der 2. Bundesliga Süd und dem direkten Aufstieg spielt der VfL Sindelfingen wieder in der 1. Frauen-Bundesliga. 15 Jahre nach dem Abstieg aus dem Handball-Oberhaus gehört der VfL wieder zu besten zwölf Mannschaften der Republik. Gerade sportlich war das vergangene Jahr sehr erfolgreich und das Team kann in der neuen Saison den einen oder anderen großen Namen ärgern. Obwohl man mit Lana Holder und Julia Epple sowie den Torfrauen Manuela Niepel und Piroska Bartek insgesamt vier Abgänge zu verzeichnen hat, bleibt der Kader weitestgehend zusammen. So wurden bereits frühzeitig Gespräche mit wichtigen Leistungsträgern geführt und der Verein kann den Verbleib von Anna Galinskaja und Maja Sommerlund vermelden. Auch Iris Cartarius, Torschützenkönigin der abgelaufenen Saison, trägt weiterhin das Trikot der "Blau-Weißen".

Darüberhinaus kann Jörg Plankenhorn auf seine jungen Spielerinnen wie Ina Grossmann, Kathrin Fischer und Franziska Kölbl bauen, die ebenfalls ihre Zusage für die kommende Saison gegeben haben. Zudem ist es dem VfL Sindelfingen gelungen, das Team punktuell zu verstärken. Mit Silke Meier wechselt eine 46-fache A-Nationalspielerin für die nächsten zwei Jahre vom TSV Bayer 04 Leverkusen zurück in ihre schwäbische Heimat. Als gelernte Linksaußen kann die 28-jährige bereits auf acht Jahre Erfahrung in der 1. Bundesliga zurückblicken und wurde 2003 mit Trier Deutscher Meister.

Ebenfalls von den "Elfen" wechselt Karin Weigelt nach Sindelfingen. Die 24-jährige Schweizerin kann sowohl auf Halbrechts als auch auf Rechtsaußen eingesetzt werden. Gerade diese Tatsache macht sie besonders wertvoll für die Mannschaft, denn zusammen mit Hanna Halynskaya bildet sie das neue rechte Rückraum-Duo. Neu im Tor stehen wird Magdalena Chemicz vom polnischen Meister SPR Asseco BS Lublin. Die 160-malige Nationalspielerin feierte erst kürzlich die polnische Meisterschaft und verfügt mit ihren 35 Jahren über viel internationale Erfahrung. Gemeinsam mit Ronja Grabowski hütet die 1,82 Meter große Polin ab der kommenden Runde das Gehäuse.

Zu guter letzt kommt mit Jasmin Ott ein großes Talent aus der Region zum VfL. Die 16-jährige Spielführerin der Jugendnationalmannschaft komplettiert den Kader auf Rückraum Mitte und möchte in der Bundesliga weitere Erfahrungen sammeln. Sportlich hat Trainer Jörg Plankenhorn das Ziel Klassenverbleib ausgegeben, wobei man in der Sommerhofenhalle sicherlich die eine oder andere Überraschung schaffen kann.

KOMMENTARE

Lilian, 08.08.15, 00:48 Uhr
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Darnesha, 26.07.15, 10:01 Uhr
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