HC Leipzig muss wegen Verletzungen improvisieren - Trainer Jensen trotzdem optimistisch - Viel Pech in der Vorbereitung auf die Saison - Handball - Bundesliga - Artikel - Handballwoche
HC Leipzig muss wegen Verletzungen improvisieren - Trainer Jensen trotzdem optimistisch

Viel Pech in der Vorbereitung auf die Saison

Der deutsche Meister HC Leipzig musste in der Vorbereitung aufgrund von Verletzungen mächtig improvisieren. Trotzdem lassen sich die Ergebnisse sehen. Das traditionsreiche und erstklassig besetzte Vorbereitungsturnier Nordic Open in Dänemark hat der HCL mit Platz vier beendet. Zum Abschluss des Frauen-Turniers unterlagen die Leipzigerinnen gegen den dänischen Erstligisten Tvis Holstebro mit 28:29. Trainer Heine Jensen musste im Turnierverlauf auf die verletzten Karolina Kudlacz, Sara Eriksson, Anne Ulbricht und Natalie Augsburg (nur in einem von 4 Spielen 2x10 min. eingesetzt) verzichten. Zudem standen ihm die Langzeitverletzten Mette Ommundsen und Loraine Hellriegel nicht zur Verfügung.

"Das Trainingslager auf Bornholm und das Spiel gegen Viborg waren deutlich effektiver als das Turnier in Aalborg, da wir ziemlich improvisieren mussten. Trotzdem gewinnen wir der Situation etwas Positives ab, denn die jungen Spielerinnen und unsere Neuzugänge haben das ganze Turnier fast durchgängig gespielt. Leider war das Einspielen der kompletten Abwehr- und Angriffsformationen so nicht wirklich möglich", sagte Jensen.

Die Handballerinnen des HC Leipzig haben beim Stelioplast-Cup in Wittlich den dritten Platz belegt. Den Einzug ins Finale hatte das Team nur knapp verpasst. Gegen den spanischen Top-Club S.D. Itxako musste sich der Deutsche Meister unglücklich 21:23 (8:9) geschlagen geben. In einer hochklassigen Partie waren die Messestädterinnen lange Zeit gleichauf und lagen kurz vor Schluss sogar mit einem Tor in Führung. Doch die abgeklärten Spanierinnen drehten noch das Spiel. "Leider waren wir am Ende nicht clever genug und haben es verpasst, in der Überzahlsituation auf zwei Tore wegzuziehen", ärgerte sich HCL-Coach Heine Jensen nach der Partie. Insgesamt war er mit der Leistung seiner Mannschaft aber zufrieden. "Man hat gesehen, dass wir auch gegen den spanischen Meister mithalten können. Das stimmt mich optimistisch für die Zukunft", so Jensen.

Der HC Leipzig setzt bei seiner Führungsebene auf Kontinuität. Auf der Mitgliederversammlung wurde das bisherige Präsidium einstimmig wiedergewählt. Somit bleiben Petra Schumann (Schatzmeisterin), Axel Erhardt (Präsident) und Günter Matz (Vizepräsident) für weitere drei Jahre im Amt.