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Wolf pokert vor den Play-offs

Leverkusens Trainerin Renate Wolf hatte gleich fünf Spielerinnen zu Hause gelassen. Sie sollten regenerieren für das Playoff-Viertelfinal-Hinspiel am Sonntag, das in Oldenburg stattfinden wird. Die mit nur acht Feldspielerinnen angereisten Gäste vom Rhein hatten in einer emotionsgeladenen Partie den besseren Start erwischt und schnell mit 5:1 geführt. Oldenburg stellte die Deckung um, agierte nun offensiver gegen die Bayer-Torjägerin Laura Steinbach und erkämpfte sich Vorteil um Vorteil.

Nachdem Kim Birke die VfL-Frauen mit dem 7:6 (12.) erstmals in Front gebracht hatte, ließen die Gastgeberinnen acht Minuten lang kein Gegentor zu und zogen auf 12:8 (23.) und wenig später auf 14:10 (25.) davon. Die rund 850 Zuschauer sahen auch nach der Pause zunächst ein ausgeglichen geführtes und kampfbetontes Spitzenspiel. Allerdings: Für das Torewerfen blieben die VfL-Frauen zuständig. Da konnte sich die starke Bayer-Torfrau Clara Woltering (18 Paraden) noch so in den Weg stellen, Oldenburg baute den Vorsprung zwischenzeitlich auf sechs Tore (23:17/44.) aus.