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40:28 in Göppingen: Buxtehude vor Europacup-Sieg

Die Handball-Frauen des Buxtehuder SV stehen kurz vor dem Gewinn des europäischen Challenge-Cups. Der Bundesligist gewann das Final-Hinspiel bei Frisch Auf Göppingen mit 40:28 (19:16) und verschaffte sich damit eine glänzende Ausgangsposition für das Rückspiel in einer Woche. «Von so einem Resultat konnte man nicht ausgehen. Wir haben tollen Handball gespielt und können jetzt auch mit breiter Brust ins Rückspiel gehen. Aber es wäre ein fataler Fehler, die zweite Partie zu Hause nicht ernst zu nehmen», sagte Buxtehudes Trainer Dirk Leun.

Knackpunkt der Partie vor 2200 Zuschauern in der Göppinger EWS-Arena war die Schlussphase der ersten Halbzeit. Da zog Buxtehude von 16:16 auf 19:16 davon. Bis dahin war es ein ausgeglichenes Spiel gewesen, doch anschließend kamen die Gastgeberinnen ohne Selbstvertrauen aufs Feld zurück. Göppingen spielte vor allem in der Abwehr schwach, Buxtehude überzeugte durch starkes Tempospiel.

«Ich bin tief enttäuscht. Nicht weil, sondern wie wir verloren haben. Ich möchte mich für die zweite Halbzeit beim Publikum entschuldigen», sagte FA-Trainer Aleksandar Knezevic. Beste Werferin seiner Mannschaft war Katrin Schröder mit sechs Treffern, für Buxtehude war Randy Bülau mit sieben Toren am erfolgreichsten.