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Zwei Frauen-Bundesligisten im Achtelfinale des Challenge-Cups

Eine deutsche Domäne

Mit dem Buxtehuder SV und Frisch Auf Göppingen stehen aktuell zwei Bundesligisten im Achtelfinale des Challenge Cups, die eine Tradition fortführen können. Denn dieser europäische Wettbewerb ist seit seiner Einführung zur Saison 2000/2001 eine deutsche Domäne. Von allen neun Endspielen fanden sechs mit deutscher Beteiligung statt.

Den Anfang machte 2002 ebenjener Buxtehuder SV, der gegen den rumänischen Vertreter Remin Deva allerdings chancenlos war und beide Partien verlor. Besser machte es ein Jahr später Borussia Dortmund. Der BVB siegte gegen Baia Mare (Rumänien) und holte sich den Cup ebenso wie 2004 der 1. FC Nürnberg (gegen Remin Deva) und 2005 Bayer Leverkusen (gegen das Team aus Dijon).

Nur Leipzig im Finale

Nach zwei Jahren ohne deutschen Endspielteilnehmer setzte 2008 der VfL Oldenburg die Tradition fort und besiegte Merignac aus Frankreich. Im vergangenen Jahr zog mit dem Thüringer HC der sechste Bundesligist binnen sieben Jahren in die Challenge-Cup-Endspiele ein, unterlag jedoch Nimes aus Frankreich.

Weit weniger erfolgreich waren deutsche Teams in den anderen - sportlich allerdings deutlich anspruchsvolleren - Europapokal-Wettbewerben. Dort gab es seit der Saison 2000/2001 nur einen einzigen deutschen Endspielteilnehmer. Der HC Leipzig erreichte im vergangenen Jahr die Finalspiele im EHF-Cup, unterlag dort jedoch S.D. Itxako aus Spanien.