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Challenge Cup

Göppinger Frauen im Europacup-Finale

Die Handballerinnen von Frisch Auf Göppingen haben das Finale des europäischen Challenge Cups erreicht und treffen dort auf den Buxtehuder SV. Die Mannschaft von Trainer Aleksandar Knezevic gewann ihr Halbfinal-Rückspiel beim polnischen Vertreter KS Gdynia mit 28:22 (13:13).

Die Göppingerinnen machten damit gleich bei ihrer ersten Europacup-Teilnahme den Final-Einzug perfekt. Das Hinspiel vor drei Wochen hatte Göppingen mit 29:24 gewonnen. Buxtehude setzte sich im Halbfinale gegen HC Metalurg aus Mazedonien durch. «Das setzt der Saison sportlich die Krone auf. Wir sind zum ersten Mal dabei und gleich im Finale. Was will man mehr?», sagte Manager Thomas Pientka, als der bisher größte Erfolg in der Vereinsgeschichte nach anfänglichem Zittern unter Dach und Fach war.

Auch in den Finalpartien, die vermutlich am 16. Mai in Göppingen und eine Woche später in Buxtehude ausgetragen werden, sieht Pientka Chancen für sein Team. Buxtehude sei in seinem bereits vierten Europacup-Endspiel zwar der Favorit. «Aber das ist ein Finale und muss erstmal gespielt werden. Ich denke, die Chancen stehen 50:50.»

Die Partie in Gdynia hatte für Frisch Auf alles andere als gut begonnen. Die polnischen Gastgeberinnen begannen zielstrebiger und hatten die Fünf-Tore-Hypothek aus dem Hinspiel beim Zwischenstand von 8:3 schon nach zehn Minuten wettgemacht. Doch dann agierten die Göppingerinnen in der Defensive stabiler und nutzten ihre Chancen besser aus. Zudem bot Torhüterin Celia Schneider, die die verletzte Alexandra Meisel (Muskelfaserriss) zwischen den Pfosten vertrat, eine starke Leistung. Erfolgreichste FA-Werferin war Katrin Schröder (8).