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DHB-Pokal der Frauen

HC Leipzig zieht gegen Göppingen ins Final Four

Die Handballerinnen des HC Leipzig haben sich mit einem 23:20 (11:12)-Sieg gegen Frisch Auf Göppingen als letztes Team für das Final Four des DHB-Pokals am 26./27. April qualifiziert. Die Halbfinalpaarungen stehen bereits fest, zwischen der HSG Blomberg-Lippe und Bayer Leverkusen kommt es zum NRW-Duell, Leipzig duelliert sich hingegen mit Buxtehude. Über den Austragungsort wird in den kommenden Wochen entschieden - die Bewerbungsphase läuft derzeit noch.

Eine klare Angelegenheit war dabei das 32:20 der HSG Blomberg-Lippe gegen die SG 09 Kirchhof. „Am Ende war es leichter, als wir erwartet haben“, freute sich Blombergs Trainer Andre Fuhr. „Wir haben das von Anfang an recht souverän gelöst.“ Für den Zweitligisten endete das Pokalabenteuer einen Schritt vor der Endrunde. „Das war Gift für uns. Dadurch hat uns der Glaube gefehlt und wir haben nie unser Spiel spielen können“, meinte Kirchhofs Manja Görl vor allem mit Blick auf Blombergs rechte Angriffsseite mit Angela Malestein und Isabelle Jongenelen.

Spannender machte es Bayer Leverkusen. Die Elfen rangen nach Verlängerung den Titelverteidiger und Ligaprimus Thüringer HC mit 34:32 (27:27, 13:13) nieder. „Glückwunsch zu einer Top-Leistung. Jetzt holt bitte auch den Cup“, gratulierte THC-Coach Herbert Müller den Rheinländerinnen. „Wir haben bis zum Umfallen gekämpft und heute verdient gewonnen“, freute sich Leverkusens Trainerin Heike Ahlgrimm über den Pokal-Coup. Für den Thüringer HC liegt der Fokus nun auf der Meisterschaft, wo das Team weiterhin ungeschlagen ist.

Als dritte Mannschaft schaffte am Sonntag der Buxtehuder SV den Sprung unter die besten vier Teams des Pokalwettbewerbs. „Ich bin froh über den Sieg und mit dem Spiel heute sehr zufrieden“, bilanzierte Buxtehudes Trainer Dirk Leun das souveräne 32:27 gegen die SG BBM Bietigheim. „Wir waren bei allem, was wir getan haben, zu langsam“, kommentierte hingegen Bietigheims neuer Trainer Bo Milton Andersen den zwischenzeitlichen Zehn-Tore-Rückstand (32:22).

Spannend war das Duell zwischen Göppingen und Leipzig. Der HCL triumphierte trotz Halbzeitrückstand am Ende mit 23:20 (11:12). „Wir haben so viele Chancen liegen gelassen, ich weiß nicht, warum wir den Sack nicht zugemacht haben“, ärgerte sich die Göppingerin Beate Scheffknecht nach der Partie. Denn die Entscheidung fiel erst in der Schlussviertelstunde - Göppingen lag noch mit 18:14 (45.) in Führung, gab das Heft dann aber aus der Hand. Mit einer 5:1-Formation in der Deckung konnte der HCL die Partie mit sieben Toren in Serie noch drehen und sich das Ticket in die nächste Runde sichern. "Es war ein Pokalfight", atmete HCL-Coach Max Berthold durch und fügte an: "So eine Stimmung am Montagabend hatten wir nicht erwartet, Gratulation an beide Fanlager.“

 

 

KOMMENTARE

JasonAlemo, 21.06.18, 00:20 Uhr
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RobertStify, 20.06.18, 16:27 Uhr
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