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HCL hat Mietzner fest im Griff

Nach zweijähriger Abstinenz hat sich der HC Leipzig wieder für das Final Four qualifiziert. Der Deutsche Meister gewann im Viertelfinale souverän gegen den Bundesliga-Konkurrenten Frankfurter HC mit 29:23 (15:8). "Ich war sehr zufrieden mit der mentalen Präsenz meiner Spielerinnen. Sie sind da hingegangen, wo es weh tat", sagte HCL-Trainer Heiner Jensen. Gerade vor dem Hintergrund, dass ihm lediglich drei Auswechselspielerinnen zur Verfügung standen und sein Team vor drei Tagen noch ein Champions-League-Spiel absolvieren musste, sei das wichtig gewesen.

Von Beginn an setzten die Leipzigerinnen Frankfurt unter Druck, gingen so mit 5:1 in Führung, die sie auf 13:6 ausbauten. "Es war wichtig, dass wir in einen guten Rhythmus gekommen sind, um uns dann die Vorteile zu schaffen", erklärte der Coach. Vor allem Spielmacherin Franziska Mietzner hatte der HCL im Griff. Dabei hatte Mietzner noch die letzten Begegnung beider Teams mit ihren 13 Toren fast im Alleingang entschieden. Dieses Mal gelang es ihr lediglich in den Anfangsminuten, aus dem Spiel heraus Akzente zu setzen. Danach stellte sich der HCL besser auf sie ein, attackierte die Rückraumspielerin früh. Wenn sie doch einmal zum Wurf kam, wurde sie entweder geblockt oder Torhüterin Katja Schülke hielt. "Hier ging es um die Wurst. Das Spiel war ein Ko-Spiel. Und es war nur ein Vorgeschmack auf das, was wir erreichen wollen", resümierte Leipzigs Ania Rösler lächelnd.