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Final Four in Riesa

Neunter Sieg: Leverkusen baut Pokal-Rekord aus

Bayer Leverkusen hat seine Cup-Bestmarke ausgebaut und nach dem neunten Erfolg das Double aus DHB-Pokalsieg und Titelgewinn im Visier. Der Rekordhalter gewann beim Final Four in Riesa das Endspiel gegen ProVital Blomberg-Lippe mit 34:23 (20:12).

Damit beendete Bayer eine acht Jahre währende Durststrecke. Beim Abschied der Pokalendrunde aus der sächsischen Sportstadt beklatschten 1040 Zuschauer den souveränen Auftritt der Leverkusenerinnen, die am 5. und 9. Mai gegen den VfL Oldenburg um den Einzug ins Playoff-Finale um die deutsche Meisterschaft spielen. Beste Werferinnen waren Laura Steinbach (10/2) für Leverkusen und Mirja Mißling (10) für Blomberg.

Die Grundlage für den ersten Pokalsieg seit 2002 hatte Leverkusen mit dem 31:21-Halbfinalerfolg am Vortag gegen den Buxtehuder SV gelegt. Der wiederum belegte Platz drei durch ein umkämpftes 23:19 (9:8) gegen den FHC Frankfurt/Oder, der sein Halbfinale mit 27:29 gegen Blomberg verloren hatte. Jana Stapelfeldt (5) für den Challenge Cup-Finalisten Buxtehuder SV und Franziska Mietzner (9/4) für Frankfurt waren die besten Werferinnen. Buxtehudes Diane Lamein sah nach einer Tätlichkeit die Rote Karte (19.).

Buxtehude wahrte durch den dritten Rang die Chance auf die Teilnahme am Europacup der Pokalsieger. Dafür müssten Leverkusen und Blomberg auch das Meisterschafts-Finale erreichen und sich so für die Champions League qualifizieren.

Vom kommendem Jahr an wird die Pokalendrunde der Frauen in Göppingen ausgetragen. Das letzte Cupfinale in Riesa, das seit 1997 Gastgeber für das Final Four war, wurde souverän geleitet von den Schiedsrichtern Bernd und Reiner Methe. Das Duo aus dem hessischen Vellmar hatte am Vortag das Eklat-Spiel der Männer-Bundesliga zwischen dem TSV Dormagen und GWD Minden gepfiffen. «Es gab keinen Grund, für das Pokalfinale ein anderes Gespann anzusetzen. Die beiden waren ja nicht Ausgangspunkt für die Vorfälle», sagte Schiedsrichter-Chef Peter Rauchfuß.

Leverkusen erwischte einen glänzenden Start ins Endspiel und führte schon nach knapp einer Viertelstunde mit 10:4 (14.). Den Vorteil baute die Mannschaft von Trainerin Renate Wolf bis zur Pause auf 20:12 aus. Dank des großen Vorsprung überstand Leverkusen auch die Schwächephase nach Wiederanpfiff, als neun Minuten kein Treffer gelang und das Polster auf 20:17 schmolz. Doch Bayer fing sich wieder und kam nach dem 27:18 (48.) zum überlegenen Sieg - schon zwei Minuten vor Abpfiff konnte sich das Team mit den weißen Pokalsieger-Shirts schmücken.

 

KOMMENTARE

Juanitacot, 19.09.17, 14:38 Uhr
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AgustinSmala, 19.09.17, 10:40 Uhr
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