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Osmann-Team schlägt Rumänien

Den Härtetest bestanden

Deutschlands Handballerinnen haben sieben Tage vor Beginn der EM in Norwegen und Dänemark ein Achtungszeichen gesetzt. Der WM-Siebte gewann in Salzgitter gegen den World-Cup-Sieger Rumänien mit 31:27 (15:12).

Das Team von Bundestrainer Rainer Osmann feierte damit nach zwei Erfolgen gegen Österreich (30:28, 36:21) den dritten Sieg binnen vier Tagen. Vor 1150 Zuschauern in der fast ausverkauften Halle war Franziska Mietzner (8/1) beste Werferin für die Auswahl des Deutschen Handballbundes (DHB). Im letzten EM-Test trifft der EM-Vierte am Mittwoch in Hildesheim erneut auf Rumänien.

Eine Woche vor dem EM-Auftakt im norwegischen Larvik gegen Schweden setzte das deutsche Team seinen Aufwärtstrend fort. Im zehnten Länderspiel des Jahres und dem achten Sieg bestimmte der Gastgeber mit Spielfreude das Geschehen. Trotz häufiger Wechsel, mit denen Osmann noch immer nach den besten Formationen für das bevorstehende Turnier sucht, kam die deutsche Mannschaft nur selten aus dem Tritt.

Zwar misslang die Anfangsphase mit einem 0:2-Rückstand. Doch schon in der 11. Minute hatte sich die selbstbewusst auftretende DHB- Auswahl beim 6:3 erstmals einen Drei-Tore-Vorsprung erspielt. In der wechselvollen ersten Halbzeit, in der die Rumäninnen sich nie abschütteln ließen und beim 10:10 (24.) wieder auf Augenhöhe waren, ragten vor allem Rückraumspielerin Mietzner mit fünf Toren, die agile Spielmacherin Anna Loerper und Torfrau Clara Woltering heraus. Diese sorgten für ein 14:10 (27.) und eine 15:12-Führung zur Pause.

In der Neuauflage des im Vorjahr gewonnenen WM-Spiels um Platz sieben feierte die Frankfurterin Mietzner ein kleines Jubiläum: Ihr Treffer zum 16:12 kurz nach Wiederanpfiff war ihr 100. Tor im 31. Länderspiel. Fortan hatte der Gastgeber die Partie sicher im Griff. Beim 28:21 (52.) war der Sieg gegen den World-Cup-Sieger besiegelt.