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World-Cup: Rumänninen im Halbfinale zu stark

Deutschland spielt um Platz drei

Nur eine Viertelstunde lag hielt die deutsche Frauen-Nationalmannschaft Kurs auf das Endspiel des World Cup. Am Ende zog die Mannschaft von Bundestrainer Rainer Osmann im Halbfinale gegen Rumänien klar mit 24:30 (10:15) den Kürzeren.

Das deutsche Team startete gut, lag nach 14 Minuten 6:4 vorne. Doch dann häuften sich Fehler im Aufbau, Hektik und  - mit insgesamt zehn Pfostentreffern - auch das Pech im Abschluss. Die Rumäninen übernahmen das Kommando und zogen kontinuierlich davon. Schon bis zum Seitenwechsel lag Deutschland mit fünf Treffern hinten. Kämpferisch zeigte sich die DHB-Auswahl erneut von ihrer starken Seite, doch es gelang im zweiten Durchgang nicht, den Rückstand auf weniger als fünf Tore zu verkürzen.

Probleme mit den Kreisläuferinnen

Erhebliche Probleme bereiteten der DHB-Abwehr die rumänischen Kreisläuferinnen Oana Manea und Ionela Stanca, die acht Tore erzielten und die meisten der neun Siebenmeter herausholten. Mit Beginn der zweiten Halbzeit ließ Osmann den gegnerischen Rückraum offensiver decken. „Die taktische Maßnahme hat gegriffen“, sagte der 59-Jährige nachher,

„Wir hatten genügend Ballgewinne, aber wir haben die gewonnenen Bälle zu leicht verloren. Gut herausgespielte Chancen lassen wir zu oft weg.“ Auch Nadine Krause, mit zehn Treffern erfolgreichste Weferin war unzufrieden: "Wir haben in der Abwehr nicht so gestanden, wie wir es uns vorgenommen haben. Zudem haben wir zu viele freie Bälle im Angriff verworfen", monierte die frühere Welthandballerin.

„Das war ein Lernspiel“, sagte Osmann. „Wir sind alle zur rechten Zeit ein bisschen runtergeholt worden. Jetzt müssen wir nüchtern analysieren, was wir können und woran wir arbeiten müssen.“ Das top-besetzte Turnier dient nicht nur der Vorbereitung auf die Weltmeisterschaft in China – bereits am 14. Oktober muss die neuformierte Mannschaft zum Auftakt der Qualifikation für die EURO 2010 in Wetzlar gegen Rumänien bestehen.

Das Spiel in der Statistik

Deutschland – Rumänien 24:30 (10:15)


Deutschland:
Englert, Woltering; Härdter, Stange (2), Gubernatis, Rösler, Walzik, Wörz (3), Kethorn (2), Loerper (2), Krause (6/3), Müller (3), Neukamp, Mietzner, Beier (3), Althaus (3)

Rumänien:
Stanciu, Ungureanu, Smedescu; Maier (2), Amariei (2), Neagu (5), Puscasu, Stanca (6), Manea (2), Varzaru (1/1), Moldovan (2), Ardean-Elisei (7/2), Vizitiu, Fieira, Vadineanu (3/3), Gaiger

Schiedsrichter:
Gjeding/Hansen (Dänemark). – Zuschauer: 1.400. – Siebenmeter: 3/3:9/6. –
Zeitstrafen: 8:4 Minuten. – Disqualifikation: Althaus (59./dritte Zeitstrafe). – Spielfilm: 1:0 (1.), 1:2 (3.), 6:4 (14.), 6:7 (17.), 8:8 (20.), 8:10 (22.), 9:13 (28.), 10:14 (29.), 10:15 – 10:16 (32.), 11:18 (35.), 14:20 (37.), 14:22 (43.), 18:23 (47.), 20:27 (55.), 23:30 (60.), 24:30.

KOMMENTARE

Hessy, 09.08.15, 11:59 Uhr
http://autoinsurancego.org/average_cost_of_car_insurance_in_new_york_city.html mehr »
Randi, 10.07.15, 05:29 Uhr
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