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31:29-Sieg über Rumänien beim Weltcup

DHB-Frauen mit Leistungssteigerung

Nach der deftigen Auftaktniederlage gegen Olympiasieger Norwegen haben die deutschen Handball-Frauen beim Weltcup im dänischen Aarhus eine deutliche Leistungssteigerung gezeigt. Das Team von Bundestrainer Heine Jensen gewann gegen den EM-Dritten Rumänien mit 31:29 (14:12).

Die DHB-Auswahl erhielt sich damit vor dem abschließenden Vorrundenspiel gegen den WM-Zweiten Frankreich alle Chancen aufs Weiterkommen. «Top, dass wir das Spiel gewonnen haben, aber damit ist noch nicht wieder alles in Ordnung. Wir haben noch viel Luft nach oben und müssen weiter knallhart arbeiten», sagte Jensen.

Die 13:25-Schlappe vom Vortag gegen Rekord-Europameister Norwegen war dem Team noch deutlich anzumerken. So startete die Auswahl des Deutschen Handballbundes (DHB) mit 0:3 ins Spiel und konnte erst in der zehnten Minute den 4:4-Ausgleich erzielen. Nach der ersten Führung (9:8/21.) durch Laura Steinbach kam endlich Ruhe und Ordnung ins Spiel. Die erste Drei-Tore-Führung gab es dann beim 11:8.

Nach dem Wechsel kamen die Rumäninnen nur in der 37. Minute beim 16:17-Anschlusstreffer gefährlich nahe, doch erneut war es Steinbach, die in Unterzahl mit ihrem sechsten Treffer das 22:19 erzielte. Diesen Vorsprung rettete das deutsche Team über die Zeit. Beste Werferinnen für die DHB-Auswahl, die in ihrem 79. Vergleich gegen Rumänien den 30. Sieg (44 Niederlagen) einfahren konnte, waren Steinbach und Kerstin Wohlbold mit je sechs Treffern.

Das Top-Turnier in der dänischen Hafenstadt dient Jensen als Standortbestimmung mit Blick auf die Weltmeisterschaft in Brasilien im Dezember. Die WM ist die letzte Chance, sich für die Olympischen Spiele 2012 in London zu qualifizieren.