Am 6. Januar 2010 steigt das Abschiedsspiel für Kathrin Blacha - "Ein schönes Spiel mit vielen Ehemaligen" - Handball - Handball-W Nationalmannschaft - Artikel - Handballwoche
Am 6. Januar 2010 steigt das Abschiedsspiel für Kathrin Blacha

"Ein schönes Spiel mit vielen Ehemaligen"

„Ein schönes Spiel und viel Spaß für alle Beteiligten“ erwartet Kathrin Blacha bei ihrem Abschiedsspiel am 6. Januar 2010 in der Göppinger EWS Arena. Die gebürtige Marbacherin bestritt 222 Länderspiele für den Deutschen Handball-Bund und spielt zum Abschluss ihrer Karriere als Aktive mit ihrem „Dream Team“ gegen die Deutsche Frauen-Nationalmannschaft. „Das ist für mich eine große Ehre und ich bin stolz darauf, dass der DHB das Spiel zur offiziellen Maßnahme erklärt hat“, freut sich die Teammanagerin der DHB-Frauen.

>Kathrin Blacha, als Spielerin sind Sie zwar nicht mehr aktiv, dem Handball aber dennoch treu geblieben und fast im Dauerstress.
Kathrin Blacha: „Dieses Jahres war tatsächlich recht anstrengend, da ich bis zum Sommer in einer Doppelfunktion für den DHB unterwegs war. Einmal als Co-Trainerin der DHB-Juniorinnen und zum anderen als Teammanagerin und Co-Trainerin der Frauen-Nationalmannschaft. Nun steht im Dezember noch die WM der Frauen in China an. Gleichzeitig hatte ich einige Termine in meiner schönen Heimat als Botschafterin des Projekts „fun, fans & roses“ des Handballverbandes Württemberg wahrgenommen. Und wenn ich nicht unterwegs bin, arbeite ich in meinem Beruf als Sportlehrerin in der Praxis für angewandte Trainingswissenschaften meines Partners in Nürnberg.“

>Sie sind in Marbach geboren und haben das Handballspielen in Württemberg gelernt. Was waren die Gründe, dass Sie aus dem „Ländle“ weggegangen sind?
„Damals ging leider der einzige Erstligist im Ländle, der VfL Neckargartach, insolvent. Ich wollte einfach weiter in der Bundesliga spielen, somit blieb nichts anderes übrig – ich musste gehen. Rückblickend habe ich es nicht bereut, denn ich habe tolle Erfahrungen gemacht und viele Erfolge gefeiert. Trotz alledem habe ich immer danach geschielt, was in Württemberg passiert, denn ich wäre noch sehr gerne als Spielerin in die Heimat zurückgekommen. Jetzt habe ich meine Zelte in Nürnberg aufgeschlagen, das ist ja auch nicht ganz so weit weg von meinem Elternhaus in Benningen.“

>Wie bewerten Sie im Rückblick Ihre Karriere? Was waren die schönsten Momente? Gab es auch Tiefpunkte?
„Kurz und knapp – ich würde alles wieder so tun! Ich hatte ein gewisses Talent, einen großen Willen, Einsatzbereitschaft und vor allem immer Spaß am Handball. Diese Elemente haben mich immer begleitet und zu meiner Karriere geführt. So kamen auch die Erfolge, wie der Deutsche-Meister-Titel, der Gewinn des DHB-Pokals oder des Europapokals. Aber zu den schönsten Momenten zählt sicherlich die erste Einladung zu einem DHB-Lehrgang, die Bronzemedaille bei der WM 1997 in Deutschland und die Teilnahme an den Olympischen Spielen in Atlanta 1996. Deswegen war es auch besonders bitter, die Qualifikation für Olympia in Sydney 2000 und Athen 2004 zu verpassen.“

>Das „Jahr des Frauen- und Mädchenhandballs“ wird am 6. Januar 2010 in der Göppinger EWS Arena abgeschlossen. Beim KEMPA CUP spielen die besten Frauenmannschaften aus Baden-Württemberg, danach findet Ihr offizielles Abschiedsspiel gegen die Deutsche Frauen-Nationalmannschaft statt. Was erwartet die Zuschauer?
„Ich bin stolz darauf, dass der Deutsche Handball-Bund mein Abschiedsspiel zur offiziellen Maßnahme erklärt hat und die Nationalmannschaft gegen mein „Dream Team“ spielt. Das ist für mich eine große Ehre. Ich hoffe auf ein unterhaltsames Spiel und ein Wiedersehen mit vielen Spielerinnen, die man sonst gar nicht mehr als Aktive sehen kann. Nach dem Spiel gibt es eine „Players Party“, bei der Fans und Spielerinnen gemeinsam feiern können. Bei mir selbst steigt die Spannung allerdings auch noch, denn über alle Überraschungen bin ich gar nicht informiert.“

> Und was erwarten Sie, wie sind Ihre Gefühle vor diesem Abschiedsspiel? Gibt es schon Zusagen für Ihre Auswahl, für „Kathrins Dream Team“?
Puh, gar nicht so leicht zu beschreiben. Ich wünsche mir einfach ein schönes Spiel mit vielen ehemaligen Mitstreiterinnen, wie zum Beispiel Silvia Schmitt, Franziska Heinz, Heike Horstmann (geb. Schmidt), Sylvia Harlander und vielen anderen, bei dem alle Beteiligten Spaß haben und anschließend ausgelassen feiern. Emotional lasse ich den Abend am Besten einfach auf mich zukommen.

KOMMENTARE

Esther, 08.08.15, 06:09 Uhr
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Brandi, 06.08.15, 06:31 Uhr
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