Nationalmannschaft gewinnt am Ende deutlich 27:17 gegen Slowenien - Frauen stürmen mit Kantersieg Richtung EM 2010 - Handball - Handball-W Nationalmannschaft - Artikel - Handballwoche
Nationalmannschaft gewinnt am Ende deutlich 27:17 gegen Slowenien

Frauen stürmen mit Kantersieg Richtung EM 2010

Die deutschen Handball-Frauen haben den Grundstein für das Erreichen der EM 2010 in Dänemark und Norwegen gelegt. Zum Auftakt der EM-Qualifikation feierte der WM-Dritte in Wetzlar trotz glanzloser Leistung gegen Slowenien einen 27:17 (10:10)-Kantersieg.

Vor 1955 Zuschauern in der Rittal-Arena war die Leipzigerin Susann Müller mit sechs Toren beste Werferin im deutschen Team. In der zweiten Partie der EM-Ausscheidung spielt die Auswahl des Deutschen Handballbundes (DHB) in Lignano Sabbiadore gegen Außenseiter Italien.

Weiterer Gegner in der Gruppe 4 ist Weißrussland, auf den die Mannschaft von Bundestrainer Rainer Osmann erst im nächsten Jahr trifft. Die ersten beiden Teams qualifizieren sich für die EM. "Kämpferisch war das schon sehr gut, aber spielerisch nicht zufriedenstellend", sagte Osmann, der statisches Angriffsspiel in der ersten Halbzeit monierte.

Zwei starke Torhüterinnen

Wenige Stunden vor dem Spiel erhielt der Bundestrainer eine weitere Hiobsbotschaft. Torhüterin Clara Woltering musste wegen muskulärer Probleme im Rücken passen. Für die Leverkusenerin rückte Katja Schülke vom deutschen Meister HC Leipzig neben Sabine Englert ins Aufgebot. Beide Schlussfrauen boten eine starke Partie.

Dem Thüringer fehlte zum Auftakt der EM-Ausscheidung bereits sein Parade-Rückraum. Während Rekord-Nationalspielerin Grit Jurack (Viborg) ihr erstes Kind erwartet und deswegen auch für die WM vom 5. bis 20. Dezember in China nicht zur Verfügung steht, hofft Osmann auf eine baldige Rückkehr von Nadine Krause. Die ehemalige Welthandballerin vom FC Kopenhagen, die jüngst beim Worldcup in Dänemark nach neunmonatiger freiwilliger Auswahl-Pause ein starkes Comeback in der Nationalmannschaft gefeiert hatte, fällt wegen einer Schulterverletzung auch für die Partie am Sonntag aus.

Verworfene Siebenmeter als Intitialzündung

Ohne die drei Stammkräfte tat sich der Gastgeber weit schwerer als erwartet. Während in der Abwehr mit der toll parierenden Englert dahinter noch Stabilität herrschte, war der Angriff nur ein Schatten seiner selbst im Vergleich zum Acht-Nationen-Turnier Worldcup vor gut zwei Wochen, bei dem die Deutschen Dritter wurden. Fehlpässe, Fehlwürfe und Schwächen beim Spielaufbau prägten die deutsche Leistung und verhinderten ein erfolgreiches Spiel. Gegen die aggressive Defensive der Sloweninnen fehlte es der DHB-Auswahl an Esprit und Ideen, um die Gäste in Verlegenheit zu bringen. Die Sloweninnen hingegen nutzten die sich bietenden Chancen und führten drei Minuten vor der Pause mit 10:7.

Zwei verworfene Siebenmeter zum Beginn der zweiten Halbzeit waren dann die Initialzündung im deutschen Team. Vom 14:13 zog der Gastgeber vorentscheidend auf 20:13 (48.) davon. Im gleichen Maße, wie sich die DHB-Auswahl steigerte, schwanden bei den Gästen die Kräfte. Der EM-Vierte ließ sich danach den Sieg nicht mehr entgehen.

KOMMENTARE

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