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Frauen-Bundestrainer

Heine Jensen beerbt Rainer Osmann

Zum 1. Juli dieses Jahres wird Heine Jensen neuer Bundestrainer der Frauen-Nationalmannschaft des Deutschen Handballbundes. Der 34-jährige Däne erhält einen Vertrag bis zum 31. Dezember 2014. Jensen, seit 2008 Trainer des HC Leipzig, ist bis zum 30. Juni 2011 in Doppelfunktion für das deutsche A-Team verantwortlich. Dieses spielt vom 21. bis zum 24. April im saarländischen Völklingen in einem Vier-Länder-Turnier gegen Norwegen, Frankreich und Spanien und kämpft Anfang Juni gegen Ungarn sowohl um die WM-Teilnahme als auch um die damit verbundene letzte Chance auf die Olympia-Qualifikation.

Bundestrainer Rainer Osmann steht für die genannten Maßnahmen aus gesundheitlichen Gründen nicht zur Verfügung. Der Vertrag mit dem 60-jährigen Eisenacher wird in gegenseitigem Einvernehmen zum 30. Juni 2011 aufgelöst. „Heine Jensen ist mit sofortiger Wirkung der für unsere Frauen-Nationalmannschaft allein verantwortliche Mann“, erklärt Horst Bredemeier, Vizepräsident Leistungssport des Deutschen Handballbundes.

Bredemeier weiter: „Sowohl seine Leistungen mit dem HC Leipzig als auch seine internationalen Erfahrungen haben den Ausschlag gegeben, dass wir uns für ihn als Nachfolger von Rainer Osmann entschieden haben. Seine Aufgabe wird es auch sein, sich intensiv um die Leistungssportstrukturen im weiblichenNachwuchs zu kümmern. Wir sind dem HC Leipzig, dessen Präsidenten Axel Ehrhard und dessen Manager Kay-Sven Hähner dankbar, dass sie Heine Jensen aus dem bis 2012 laufenden Vertrag freigeben und uns damit diese Personalentscheidung ermöglicht haben.“

Jensen, der mit dem HC Leipzig bereits 2009 und 2010 die Deutsche Meisterschaft gewonnen und in dieser Saison zum zweiten Mal die Hauptrunde der Champions League erreicht hat, sagt zu seinem Wechsel: „Das ist für mich eine sehr überraschende Entwicklung. Ich freue mich riesig auf diese verantwortungsvolle Aufgabe und bin unheimlich stolz, dass ich diese Chance erhalte. Ich werde alles versuchen, damit sich die Nationalmannschaft in eine positive Richtung entwickelt und die WM-Play-offs gegen Ungarn gewinnt. Das Potenzial des deutschen Frauenhandballs ist riesig. Ich bin sehr dankbar, dass mir der HC Leipzig ermöglicht, diese neue Herausforderung anzunehmen. Und ich freue mich auf den Rest der Bundesliga-Saison, denn wir spielen mit Leipzig noch um die Deutsche Meisterschaft und den DHB-Pokal.“

KOMMENTARE

Sara, 06.01.15, 14:16 Uhr
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