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Deutscher Handballbund will die Frauen-EM nicht

Kein Interesse

Der Deutsche Handballbund (DHB) hat kein Interesse an der kurzfristigen Ausrichtung der Frauen-Europameisterschaft im Dezember.

«Wir werden uns um diese EM nicht bewerben», sagte DHB-Vizepräsident Horst Bredemeier am Samstag in Stuttgart. Der finanzielle und organisatorische Aufwand sei zu groß. «Wir konzentrieren uns ganz auf unsere WM 2017», erklärte er.

Die Niederlande hatte einen Tag nach Abschluss der Qualifikationsspiele am vergangenen Montag unerwartet die EM aus finanziellen Gründen wieder abgegeben. Nach Auskunft der Europäischen Handball-Föderation (EHF) haben sich Kroatien, Dänemark, Mazedonien, Island, Norwegen, Polen, Russland, Serbien, die Slowakei, Rumänien und Schweden um die Veranstaltung beworben.

Qualifiziert sind neben Titelverteidiger Norwegen und Deutschland auch Ungarn, Rumänien, Serbien, Montenegro, Russland, Frankreich, Mazedonien, Schweden, Tschechien, Kroatien, Dänemark, Ukraine und Spanien. Der offene 16. Platz, der für das Gastgeberland reserviert ist, wird erst mit der Bekanntgabe des neuen Veranstalters vergeben.