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Nur Training

Keine Gegner für DHB-Frauen

Trainieren statt testen: Nach dem Vorrunden-Aus beim World Cup müssen die deutschen Handballerinnen auf die ursprünglich fest eingeplanten beiden Länderspiele im dänischen Aarhus verzichten.

Entgegen der Absprachen sind die ebenfalls ausgeschiedenen Teams aus Russland und Ungarn abgereist. Auf einen möglichen Test gegen Schweden verzichtet Bundestrainer Rainer Osmann, da die Skandinavierinnen einer der Gruppengegner bei der EM vom 7. bis 19. Dezember in Norwegen und Dänemark sind. «Ich sehe das nicht total negativ. Wir werden das nutzen, um noch einige Trainingseinheiten gemeinsam zu bestreiten», sagte Osmann.

Der WM-Siebte hatte nach zwei Niederlagen und dem 27:19-Sieg gegen Dänemark das Halbfinale verpasst. Rumänien und Frankreich sowie der Gastgeber und Norwegen spielen um den Finaleinzug.

Osmann will nun aus der Not eine Tugend machen. Die gewonnene freie Zeit wird er zum Einspielen und Verfeinern von Spielabläufen nutzen. Schließlich hatte der Bundestrainer seine Spielerinnen lediglich für eine komplette Übungseinheit vor Beginn des Acht- Nationen-Turniers beisammen. «Das war einfach zu wenig. Man hat gemerkt, dass wir Training brauchen, um zueinander zu finden», sagte Team-Koordinatorin Kathrin Blacha.

Vor der EM will Osmann jede Möglichkeit nutzen, um das Spiel zu verbessern. Der Thüringer hofft, dass sowohl die Integration der nach ihrer Baby-Pause zurückgekehrten Rekord-Nationalspielerin Grit Jurack als auch das angestrebte Tempospiel bis zur EM vollends glücken. «Durch die gute Mischung von Jung und Alt werden wir das auch in der relativ kurzen Zeit bis zur EM gut hinbekommen. Grit ist für die Mannschaft eine sehr gute Ergänzung - sowohl für die Mitte, als auch im rechten Rückraum», urteilte die ehemalige Kreisläuferin Blacha.

So hatte das Team um Kapitän Nina Wörz zwar nach wechselhaften Leistungen mit den Niederlagen gegen Ungarn (19:22) und den WM- Zweiten Frankreich (29:39) das angepeilte Halbfinale verpasst, den Bundestrainer aber nicht vergrätzt. «Auch nach dem dritten Spiel kann ich nur sagen: Es geht weiter aufwärts», betonte Osmann.

Bis zur EM hat er seine Spielerinnen noch in drei Lehrgängen sowie Ende November/Anfang Dezember für vier Länderspiele zusammen. Bei dem Endrunden-Turnier sind in der Gruppe C im norwegischen Larvik Schweden, die Ukraine und die Niederlande die Kontrahenten.

 

KOMMENTARE

Jonetta, 06.01.15, 09:03 Uhr
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