Kantersieg gegen den stärksten Gegner der EM-Qualifikation - Nach Holper-Start üben Frauen für die WM - Handball - Handball-W Nationalmannschaft - Artikel - Handballwoche
Kantersieg gegen den stärksten Gegner der EM-Qualifikation

Nach Holper-Start üben Frauen für die WM

Der Start war holprig, doch der Weg zur Europameisterschaft 2010 scheint geebnet: Nach dem 27:17-Auftaktsieg in Wetzlar gegen den stärksten Gruppen-Kontrahenten Slowenien können Deutschlands Handball-Frauen zuversichtlich in die Zukunft sehen.

Schon das zweite EM-Qualifikationsspiel am 18. Oktober in Lignano Sabbiadoro gegen Außenseiter Italien kann Bundestrainer Rainer Osmann zum Üben für die Weltmeisterschaft vom 5. bis 20. Dezember in China nutzen. "Wir wollen Erkenntnisse für die WM sammeln", sagte der Thüringer.

Fehlen von Krause unübersehbar

Gegen die Italienerinnen, die ihren Einstand in die Ausscheidung in Mogilev mit 23:32 gegen Weißrussland verloren hatten, kann sich vor allem der neu formierte deutsche Rückraum beweisen. Ohne Grit Jurack (Schwangerschaft) und Nadine Krause (Schulterverletzung) lief anfangs wenig zusammen in der Offensive. "Der Angriff war in der ersten Halbzeit einfach mangelhaft. Die verletzungsbedingte Absage von Nadine Krause hat uns schon getroffen", gab Osmann zu.

So lebte das deutsche Spiel zunächst vornehmlich von der guten Abwehr sowie seinen starken Torhüterinnen Sabine Englert (Midtjylland) und Katja Schülke (Leipzig). Die Defensive und die Schlussfrauen waren der Garant dafür, dass der Gastgeber einen 7:10-Rückstand (26.) in eine 18:13-Führung (45.) verwandelte. "Das war in Ordnung bis sehr gut", lobte Osmann. Dadurch zog die lange vermisste Sicherheit in die deutschen Aktionen ein.

Abwehr und Tempo sind die Stärken

Die Sloweninnen, die mit zunehmender Spielzeit ihrer kräfteraubenden aggressiven Abwehr Tribut zollen mussten, waren am Ende ohne Chance. "Mit etwas schwächeren Phasen muss man bei einer neuen Mannschaft rechnen", sagte Spielführerin Nina Wörz und fügte an: "Wir haben aber gesehen, was unsere Stärke ist: Abwehr und Tempo."

Mit 4:0 Punkten will die Auswahl des Deutschen Handballbundes (DHB) die erste Etappe der EM-Qualifikation abschließen und so weiteres Selbstvertrauen für die bevorstehende WM sammeln. Nach dem Spiel in Italien wird die Ausscheidung in der Gruppe 4 erst im kommenden Jahr mit den Partien gegen Weißrussland am 31. März/1. April und 3./4. April sowie in Slowenien (26./27. Mai) und gegen Italien (29./30. Mai) fortgesetzt. Die ersten beiden Mannschaften fahren zur EM vom 7. bis 19. Dezember 2010 in Dänemark und Norwegen.

KOMMENTARE

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