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Lehrgang ohne mehrere EM-Teilnehmerinnen

Osmann sortiert aus

Bundestrainer Rainer Osmann hat die deutschen Handball-Frauen zum ersten Lehrgang nach der schwachen Europameisterschaft geladen.

Fehlen werden vom 23. bis zum 26. Januar im westfälischen Kaiserau die in Dänemark beschäftigten Grit Jurack, Anja Althaus, Nina Wörz und Sabine Englert sowie Nadine Härdter aus Sindelfingen. Mit ihnen will der nach einigen Diskussionen im Amt bestätigte Osmann persönliche Gespräche führen.

«Der Lehrgang in Kaiserau ist der erste Schritt auf dem Weg zur WM-Qualifikation», erklärte Osmann. Anfang Juni spielt die deutsche Auswahl in den Playoffs gegen Ungarn um die Teilnahme an der Weltmeisterschaft in Brasilien im Dezember und damit um den Verbleib in der Qualifikation für die Olympischen Spiele 2012 in London.

In seiner Sitzung am 12. Januar in Dortmund hat das Präsidium des Deutschen Handballbunds (DHB) Osmann beauftragt, ein sportliches und personelles Konzept für die Zukunft des gesamten weiblichen Leistungshandballs zu konzipieren und Mitte Februar vorzustellen. Osmann soll dabei eng mit einer Arbeitsgruppe zusammenarbeiten, der auch DHB-Vizepräsident Horst Bredemeier angehört. Die Arbeitsgruppe präsentiert ihre Ergebnisse am 26. Februar dem DHB-Präsidium.