Deutsches Team besiegt Schweden mit 29:24

Hauptrunde erreicht

G.H., 20.01.12, 12:10 Uhr
So dann will ich mich auch mal wieder auslassen.

1. Gratulation an die Mannschaft. Sie hat sich aus einer sehr schweren Krise zumindest ein wenig befreit. Das ist für alle sehr wichtig.

2. Die Mannschaft hat sich als Mannschaft gezeigt und gekämpft. Die Mazedonier haben einen merkwürdigen Spielablauf und sind sehr unkontrolliert und schwer zu spielen. Sie haben auch gestern gezeigt, dass sie nicht nur aus zwei Spielern bestehen.

3. Die anderen Gruppen haben sich auch als nicht so stark erwiesen. Ich habe mir bisher alle Spiele, soweit sie übertragen wurden, angesehen und musste feststellen, dass sich noch keine Mannschaft mit Ruhm bekleckert hat. Da war sehr viel gewürge bei. Dies gilt auch für die Topteams aus Frankreich, Dänemark und Spanien.

4. Für den deutschen Handball ist ein erfolgreiches Abschneiden enorm wichtig, um auch die Sponsoren und Medien zufrieden zu stellen. Nur dann fließen auch Gelder, die dringend benötigt werden.

5. Die Ausbildung der Spieler muss weiter vorangetrieben werden. Da gibt es keine zwei Meinungen. Ich frage mich immer, wo sind die Jungendweltmeister denn alle geblieben? Ich bin aber auch strickt gegen eine Ausländerbeschränkung, denn wie THW oder HSV in Europa bestehen sollen, wenn sie nicht mehr die Topspieler kaufen könnten, ist mir sehr fraglich. Der deutsche Handball hat es auch solchen Vereinen zu verdanken, dass sie aus den kleinen Verbandshallen rausgekommen sind und jetzt Handball zu einem richtigen Event gemacht haben. Ohne diese Top-Spieler würden wir immer noch in der alt ehrwürdigen Eugen-Haas Halle vergammeln.

6. Die Spieler müssen sich in den Vereinen durchsetzen und dafür auch mal einige Zeit der wenigen Spielzeiten aushalten, oder aber eben bei kleineren Vereinen Ihr Glück suchen. Auch die "Großen" versuchen es immer wieder mit deutschen Talenten. Wenn ich aber beim HSV einen Schliedermann sehe, dann frage ich mich, wie will der Junge jemals einen Stammplatz bekommen.

7. Jugendzertifikat und Jugendbundesliga ! Den grausamen Weg der Vernichtung der kleinen Vereine halte ich immer noch für eine Frechheit. Hier werden Jugendförderung mit Erwachsenenmannschaften verbunden. Kleine Vereine, die sich um das Anwerben von Kindern für unseren sport bemühen, diese dann mit ausgebildeten Trainern, die auch hier viel Geld kosten, zu vernünftigen Spielern entwickeln, werden sowas von vor den Kopf gestoßen, dass dies nicht mehr feierlich ist. Die teuer ausgebildeten Spieler werden als Folge von den zertifizierten Vereinen mit Geld geködert, um sie dann in der Jugend-BL auf die Tribühne zu setzen. Tolle Jugendförderung. Vielleicht sollte man die Gelderverteilung mal an andere Bedingungen knüpfen, damit eben die AUSBILDUNGSVEREINE auch etwas davon abbekommen.

Wir rauben uns die Grundlage und das ist krank.

8. Um die Jugend auszubilden, müssten diese auch die Möglichkeit bekommen sich der guten Haftmittel zu bedienen. Leider ist dies in mehreren Verbänden verboten. Warum lässt man die Kids nicht wenigstens in den Hallen, in denen es erlaubt ist, mit Haftmitteln spielen. Es gibt viele Vereine, in denen die Spieler teilweise selber die Hallen von den Haftmitteln befreien, oder aber es sind nur spezielle Haftmittel erlaubt. Da gibt es viele Möglichkeiten.

Man kann hier anfangen und da noch lange so weiter schreiben. Hören tut sowieso keiner drauf.

Also schauen wird was der DHB und seine tollen Landesverbände sich noch so alles einfallen lassen, um unseren Sport zu vernichten.

Der Mannschaft aber noch einmal Gratulation zu dem tollen Sieg. Ich hoffe, dass jetzt auch noch der Hens seine Form vom HSV findet. Er bringt mehr Gefahr aus dem linken Rückraum.
Hans, 20.01.12, 10:56 Uhr
Eine klasse 1.Halbzeit plus eine Halbzeit Heinevetter reichten für den Sieg gegen die unverständlich schwachen Schweden.
Die Brocken kommen jetzt:
Die Spiele gegen Serbien, Polen und Dänemark werden zeigen, was dieser Sieg wert ist.
Im übrigen ist die Kritik von Wolfgang nicht negativ, sopndern spiegelt meiner Meinung nach sehr realistich den Spielverlauf wider.
an der Basis, 20.01.12, 10:03 Uhr
@Handballer2105
Frankreich...ja die Spieler müssen dort spielen. Wenn es mir richtig erklärt wurde, funktioniert das ungefähr so. Wenn ein Verein einen Jugendlichen schon früh an sich bindet, muss er in als aktiven Spieler 3 Jahre lang im Verein behalten und einsetzen....
man muss es ja nicht genau so machen, aber man kann sich ja mal orientieren....

sicher kann nicht jeder Spieler bei Kiel, Barcelona usw. spielen.....aber schauen wir doch mal in unsere Ligen...auch in kleineren Vereinen tummeln sich viele ausländische Spieler und werden zu hier zu grossen......das war doch schon mal im Eishockey ein Thema
.....man hat da gehandelt....einfach mal orientieren

es ist ja nicht nur Narcisse bei den Franzosen, da gibt es auch noch einen Karabatic, Abalo, Accrombrai, die Gilles usw.
oder schauen wir bei den Spaniern...tolle Spieler, die einfach einen anderen Handball spielen....
zugegeben auch nicht immer schön, aber erfolgreich....
ich hoffe Du weißt wie ich es meine...
einfach mal alles kritisch anschauen.......und sich jetzt nicht von einem besseren Spiel unserer Mannschaft blenden lassen,
es tut mir auch mein Handballherz weh, wenn ich schaue wohin unsere Damenhandball driftet....
Chrissy aus Kiel, 20.01.12, 09:53 Uhr
Ein starker Heinevetter und erschreckend schwache und einfallslose Schweden... Kein Grund für maßlosen Jubel oder Träumereien.

In dem Punkt stimme ich Heuberger zu - von Spiel zu Spiel denken!
Handballer2105, 20.01.12, 09:38 Uhr
@an der Basis
Vielen Dank für Deine ausführliche Antwort.

In dem Punkt mehr Athletik stimme ich Dir zu.

Könntest Du den Punkt "Man könnte sich da mal an Frankreich orientieren. In dem Verein in dem ein Jugendlicher ausgebildet wird, muss er 3 Jahre lang spielen....wo steht Frankreich ?????" bitte näher erläutern, insbesondere wie das genau funktioniert? Bekommt der Spieler eine Einsatzgarantie?

Ich denke, nur sehr sehr wenige Jugendspieler in der Welt haben das Zeug direkt bei einem Spitzenverein wie Kiel oder Barcelona oder Hamburg oder ... zu spielen. Das Argument, sie können von den Besten lernen, wird, in meinen Augen überwogen, von dem Argument "ich kann nur unter hoher psychischer und physischer Belastung besser werden und lernen mit Stresssituationen umzugehen. Bei den Spitzenvereinen bekommst Du als junger Spieler auf den kritischen Positionen diese Möglichkeit einfach nicht.

Einen einzelnen Spieler, mit zugegeben herausragenden Fähigkeiten, als Modell für andere Länder heranzuziehen, halte ich für fragwürdig. Frankreich hat nur einen Spieler dieser Sorte, sowie auch Kroatien auch nur einen Balic hat.

Dies sind Ausnahmekönner und für mich nicht Ausdruck einer anderen sportlichen Förderung.
an der basis, 20.01.12, 08:58 Uhr
@Handballer2105
zur Nachwuchsförderung
gehört für mich auch, das unsere deutschen Talente zum spielen kommen!
statt dessen müssen Sie (Dissinger) ins Ausland abwandern oder sogar in die zweite Liga gehen, damit sie Handball spielen dürfen.
Aktuell: Beim einem Spitzenspiel wie Kiel gegen Hamburg wäre es möglich, das kein deutscher Spieler das Spiel beginnt.....
Man könnte sich da mal an Frankreich orientieren. In dem Verein in dem ein Jugendlicher ausgebildet wird, muss er 3 Jahre lang spielen....wo steht Frankreich ?????
zur Nachwuchssichtung
...siehe Bericht „Wieder auf Olympia Kurs“ ; Kommentar von Gerd 18.01.12
zur Ausbildung
meiner Meinung nach sollte mehr im Bereich Athletik, Dynamik, Ballbehandlung und Spielverständnis gearbeitet werden.... Schon im Jugendbereich sollte das gemacht werden. Und nicht erst im Trainingslager der deutschen Nationalmannschaft......
das Brandtsche Playbook, wo ??? Auslösehandlungen (die sich auch im Rahmentrainingsplan des DHB) teilweise wiederfinden sind doch nicht mehr zeitgemäss...
ein gutes Beispiel für aktuellen modernen Handball ist Daniel Narcisse...
ahtletisch, mit gutem Auge und 1 gegen 1 nicht zu stoppen......

jeder lange Weg beginnt mit dem ersten Schritt. Man muss die letzten 3-4 Jahre des deutschen Handballs im Damen- wie im Herrenbereich einfach mal kritisch analysieren, längerfristig denken und handeln. Und nicht nur von Turnier zu Turnier....
Christian Kehl, 20.01.12, 08:43 Uhr
Ich musste zweimal die Aufstellung durchschauen, um es glauben zu können, aber erstaunlicherweise war dies dieselbe Mannschaft, mit der wir uns durch die beiden vorangegangenen Spiele durchgegurkt haben. Ok, der Kapitän, der nach dem erlittenen Schiffsbruch zu Beginn der EM als erster die Flucht ans rettende Ufer antreten musste, durfte wieder mit ins Boot, blieb aber mit Abstand der schwächste Akteur einer alles in allem guten deutschen Mannschaft. Bei allem Grund zur Freude über die unerwartet grandiose Ausgangssituation bin ich mir allerdings noch nicht darüber im Klaren - und da stimme ich meinen Vorrednern vorbehaltlos zu - ob diese zweifellos überzeugende Leistung der eigenen Stärke oder der Schwäche des Gegners beziehungsweise der Gruppe insgesamt geschuldet war. Die Schweden vermittelten jedenfalls eher den Eindruck, als wäre sie zu Beginn der Partie gedanklich noch im Winterschlaf als ginge es um eine gute Ausgangslage in der Hauptrundengruppe. Man hätte jedenfalls einer angeknockten deutschen Truppe keinen größeren Gefallen tun können als konsequent defensiv zu bleiben und unsere Rückraumschützen ungehindert werfen zu lassen. Diese jedoch - und das muss man ganz klar als Fortschritt und positiv herausstellen - haben die sich bietende Chance erkannt, haben dynamischer gespielt, die Abschlüsse deutlich besser vorbereitet, gekämpft, sogar in Abschnitten spielerische Akzente zu setzen vermocht und was mich am meisten gefreut hat, sie haben die Außenspieler eingesetzt! Endlich durfte die gesamte Mannschaft mitwirken und das deutsche Spiel beschränkte sich nicht nur auf ein unvorbereitetes Rückraumscheibenschießen. Zumindest die erste Halbzeit lässt sich hier positiv herausstellen, die mittelprächtige Leistung der zweiten Halbzeit ging irgendwie in dem überschwenglichen Siegestaumel unter. Von daher freut es mich, dass unser Bundestrainer nicht zu epischen Lobeshymnen angesetzt hat, zu den Herr Delling ihn nur allzu gerne verleitet hätte, sondern die Situation weiterhin sachlich beurteilt. Auch finde ich, dass er über das gesamte Spiel und auch in den Auszeiten eine deutlich bessere Präsenz hatte, die Mannschaft geleitet hatte statt wie meist voher nur leidend und nervös daneben zu stehen. Aber zum Leiden gab es auch nicht viel Anlass. Denn auch die Abwehr hat teils gut gestanden, wobei man wiederum einschränkend anmerken muss, dass die Schweden unsere Defensive auch nicht vor allzu große Herausforderungen gestellt haben. Und endlich kam der taktische Schachzug, dass der Leistungsträger des Gegners offensiv angegangen und damit völlig ausgeschaltet wurde. Das war die nötige Flexibilität in der Deckung! Um die Diskussion nach dem Spiel gegen Mazedonien nochmals aufzugreifen, es sind sicherlich zwei verschiedene Konzepte, dem Gegner einerseits die eigene Stärke aufzuzwingen oder sich andererseits selbst flexibel an den Stärken des Gegners zu orientieren und diese punktgenau zu bekämpfen. Ich tendiere zu zweiterer Lösung, da man somit weniger ausrechenbar ist und den Deutschen vorab auch die nötige Dominanz fehlte, um dem Gegner das eigene Spiel aufzwingen zu können. Andersson auszuschalten hat jedenfalls den schwedischen Angriff nahezu völlig lahm gelegt. Trotz allem war das Zusammenspiel der Defensive bei Weitem noch nicht optimal und von zu vielen Lücken in der Mitte gekennzeichnet, die von harmlosen Schweden jedoch nur selten aufgedeckt wurden. Von deutlich stärkeren und sicherlich nicht unkonzentrierten Serben, die zusätzlich nicht nur von einem einzelnen Spieler abhängig sind, werden solche Unzulänglichkeiten dagegen gnadenlos ausgenutzt werden. Und man kann sicher sein, dass die Serben uns nicht so unbedrängt kombinieren lassen werden wie die unkonzentriert daherkommenden Schweden gestern in einem Anflug von IKEA-Winterschlussverkaufgönnerlaune. Trotz allem bin ich gespannt, wie das deutsche Team diese serbische Herausforderung meistern wird, die morgen auf uns zukommt. Erst danach mit deutlich stärkeren Gegnern wird sich herauskristallisieren, ob wir selbst den sich vorsichtig andeutenden positiven Trend (mehr möchte ich nach einem einzigen guten Spiel nicht hineininterpretieren) eingeleitet haben oder nur einen erschreckend schwachen Gegner zum richtigen Zeitpunkt mit einer oft konzentrierten Leisiung dominiert haben. Festzuhalten bleibt jedenfalls, dass wir uns diese Ausgangssituation gegen Schweden völlig verdient erkämpft und erspielt haben, aber es muss auch klar sein, dass alle drei Gegner, die nun auf uns zukommen werden stärker einzuschätzen sind. Das Knackspiel für Deutschland wird das direkte Duell mit Polen. Hier entscheidet sich, wer zu Olympia kommt und wer nicht
Trotz allem befürchte ich, dass eine erfolgreiche Qualifikation für dieses die Spieler nur wieder übermäßig belastende Olympiaturnier jegliche Umbruchsgedanken und innovativen Pläne und Gedankenspiele im DHB unter den verstaubten und eingerosteten Strukturen verschwinden lässt. Und dann wäre diese Qualifikation ein teuer erkämpfter, kurzfristiger Sieg. Aber das Denken auf lange Sicht ist im kurzlebigen Sport ohnehin Mangelware.
Wolfgang, 20.01.12, 08:35 Uhr
aufsetzer,..
wer lesen und verstehen kann, ist im Vorteil. Ich habe die Dinge aus meiner Sicht realistisch geschildert - das ist kein "vermiesen". Auch wurde geschrieben, daß ich mich gefreut habe! Das macht kein "Miesepeter". Die Dinge werden nicht besser, wenn man sie verschweigt und btw: wir sind hier im absoluten "Leistungssportbereich" und nicht in der E-Jugend zugange, wo man dann sicherlich andere Akzente in der "Kritik" setzt..
Handballer2105, 20.01.12, 07:34 Uhr
@an der Basis
Was vermisst Du denn bei der Auswahl, Förderung und Sichtung von Nachwuchstalenten?
Ich finde die Jugendarbeit des DHB ist sehr gut, und muss sich nicht hinter der anderer Nationen verstecken.
Auch mit der A-Jugend Handball Bundesliga hat man weitere Qualität gewonnen.
an der Basis, 20.01.12, 07:19 Uhr
@aufsetzer
da muss ich mich aber auf die Seite vom Wolfgang stellen. Es hat nichts mit Miesepeter zu tun, er sieht es einfach nur realistisch.
Die Deutsche Mannschaft (deutsche Handball) hat einen Strohhalm gebraucht, und der hiess gestern (harmlose) Schweden. Engagiert gespielt und verdient gewonnen, aber vergessen wir nicht die zwei schlechten Spiele davor und die schlechten Spiele in der Vorbereitung. Und wie stark (schwach) diese Gruppe war, hat man im Anschluss an das deutsche Spiel gesehen, Not gegen Elend.
Hauptrunde erreicht, jetzt kommen anspruchsvollere Gegner. Mal sehen wie die Mannschaft sich da verkauft und vielleicht gibt es sogar ein Spiel gegen Frankreich oder Spanien, das würde mich freuen.....
Ich habe nur die Befürchtung, das sich beim deutschen Handball in Richtung Ausbildung, Sichtung und Förderung von Nachwuchstalenten nicht viel tun wird, warum auch nach diesem „Spiel der Spiele“...........
G. Hellmuth, 20.01.12, 01:22 Uhr
ARD-Interview nach dem Spiel:

G. Delling:
„Was passiert jetzt noch? Ich mein: Bisher hatten wir alle gesagt, diese deutsche Mannschaft hat ihre Schwierigkeiten bei dieser Europameisterschaft. War das heute für sie der Durchbruch, oder hatten sie den vorher schon gesehen?“

M. Heuberger:
„Wir denken nach wie vor von Spiel zu Spiel, das hatten wir von Anfang an gesagt, und genau so werden wir in die Hauptrunde gehen. Und was kommt, das lassen wir einfach ganz ruhig auf uns zukommen, jetzt.“

G. Delling:
„Aber vielleicht, wir schaun mal auf die Tabelle, vielleicht sogar mit 4:0 Punkten. Das wäre ja, das ist ja unglaublich. Deutschland führt jetzt in dieser Gruppe und es hängt alles von dem Spiel gleich ab. Und sie sind richtig Mazedonien-Fan, kann ich mir vorstellen?“

M. Heuberger:
„Ist mir, ehrlich gesagt, egal.“

G. Delling:
„Nein!“

M. Heuberger:
„Der bessere soll gewinnen, und dann werden wir …, wir haben alles in der Hand, wir brauchen nicht auf die anderen zu schauen, wir konzentrieren uns auf uns, machen unsern Weg, und dann, egal.“


„Egal“ – Bassd scho!
Lässig, der Martin Heuberger, lässig …
aufsetzer, 20.01.12, 00:21 Uhr
Ich glaub´s ja nicht. Endlich läuft es mal besser, es gibt erfreuliche Lichtblicke und wenigstens ein bisschen Hoffnung auf Besserung. Und schon wird am Team herumgenörgelt, der Sieg kam ja ach so glücklich zustande. Dann müsste man auch bei Niederlagen argumentieren: Der Gegner war nicht besser, sondern einfach glücklicher. Wenn man nur das Negative hervorholt, und es war ja wirklich nicht alles Gold was glänzt, dann war die deutsche Mannschaft einfach Sch......!
Ich jedenfalls lasse mir die Freude über den Sieg und das Weiterkommen nicht vermiesen.
Gruß an Wolfgang. Ich muss mich des öfteren als Miesepeter bezeichnen lassen. Aber Du stellst mich in den Schatten.
Wolfgang, 19.01.12, 22:41 Uhr
Es ist ungemein wichtig für die Präsenz des Handball's in den Medien gewesen, daß die Hauptrunde erreicht wurde. Darüber freue ich mich auch. Doch muß bei aller Euphorie registriert werden, daß z.b. in den zweiten 30 Minuten nur 9 Tore geworfen wurden (unterirdisch) und die Schweden sicherlich körperlich und mental heute nicht der Maßstab waren. In entscheidenden Spielsituationen war die dt. Mannschaft nicht besser sondern einfach "glücklicher" (Abpraller, 7m, Heinevetter usw.) Der Rückraum fand in der 2. Halbzeit nicht statt, kein einziger 7m wurde mehr geholt, vielzahl von Stürmerfouls..wo war der Kapitän (nicht zu sehen) die Wechseltaktik ist nach wie vor nicht nachvollziehbar..Das alles muß aufgearbeitet und geändert werden, sonst belügt man sich selbst..grüße, wolfgang

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