Männer-Nationalmannschaft

Jan Gorr wird Co-Trainer

Der neue Mann an der Seite von Bundestrainer Martin Heuberger ist gefunden: Jan Gorr wird Co-Trainer der deutschen Handball-Nationalmannschaft. Der 34-jährige Hesse folgt auf Frank Carstens, der sich seit der erfolgreichen WM 2013 aus beruflichen und familiären Gründen wieder voll um die Belange des Bundesligisten SC Magdeburg kümmert. „Ich freue mich sehr, dass mir der DHB diese Aufgabe übertragen hat”, sagt Gorr. „Jetzt werde ich alles geben, um Martin und die gute Entwicklung der Mannschaft zu unterstützen.” Erste Gelegenheit dazu bietet sich beim am 4. März in Rotenburg an der Fulda beginnenden Lehrgang. Zu dieser Maßnahme zählen das Benefizspiel Bernd und Reiner Methe (5. März in Kassel) und zwei Länderspiele gegen die Schweiz (9. März in Wetzlar und 10. März in Koblenz).

„Das Präsidium des DHB hat einstimmig beschlossen, nach den sehr positiven Erfahrungen seit Amtsantritt von Martin Heuberger als Bundestrainer, ein zweites Mal nach Frank Carstens eine Ausnahme von dem Grundsatzbeschluss einer absoluten Durchgängigkeit im Trainerstab des DHB zu machen”, sagt DHB-Präsident Ulrich Strombach. „Maßgeblich hierfür waren auch die vermehrten Terminüberschneidungen durch internationale Belastungen zwischen den Maßnahmen der A- und der Junioren-Nationalmannschaft.”

Jan Gorr ist für die Aufgabe als Co-Trainer hochqualifiziert, wie sich aus seinen Erfolgen in der Jugendarbeit - 2002 führte er die B-Jugend der HSG Dutenhofen/Münchholzhausen zur Deutschen Meisterschaft - als auch bei den Erwachsenen - 2011 stieg er mit dem TV Hüttenberg in die Bundesliga auf und erreichte mit diesem in der stärksten Liga der Welt beachtliche Ergebnisse - ergibt. „Gerade die von uns gewünschte Integration eigener Nachwuchsspieler in die Bundesliga- und Nationalmannschaften ist ihm wie auch dem Bundestrainer ein besonderes Anliegen”, sagt Strombach. Zur neuen Saison übernimmt Gorr als genehmigte Nebentägigkeit den derzeitigen Drittligisten HSC 2000 Coburg.

Mit Gorr als Co-Trainer ist Kontinuität in der Betreuung der immer wieder parallel zum A-Team beschäftigten Junioren-Nationalmannschaft gewährleistet. Für diese zeichnet Markus Baur ebenso verantwortlich wie auch für die B-Mannschaft und die Sportfördergruppe. „Wir verstehen unsere Trainer im DHB als Team”, sagt Horst Bredemeier, Vizepräsident Leistungssport. Mit guter Kommunikation untereinander und einer hohen Durchgängigkeit zwischen den Altersklassen sollen alle Kräfte auf eine starke A-Nationalmannschaft ausgerichtet werden.

KOMMENTARE

Francis, 07.03.14, 12:36 Uhr
Trackback excellent put up, very irnfomative. I ponder why the opposite specialists of this sector don't notice this. You mehr »
inyqiczxbu, 21.03.13, 11:52 Uhr
9C9aGR vpqeibqxzftr mehr »
Alle Kommentare lesen (12)
Was meinen Sie? Schreiben Sie Ihre Meinung.
  • E-Mail-Adresse und Namen
    merken
  • (*Pflichtfelder; E-Mail-Adresse
    wird nicht veröffentlicht)
  • Kommentar absenden