Eliteförderung im Handball
Mission für Brand
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Zu den jungen Spielern dann noch 3-4 erfahrene Spieler, an denen sie sich orientieren können. Zusätzlich ein Zuschuss für diese Vereine vom DHB. Und dann vielleicht noch einer der Bundestrainer als Unterstützung für den Vereinstrainer, um sich auf die inviduelle Verbesserung der einzelnen Spieler zu konzentrieren.
Klingt jetzt extrem seltsam, aber wenn man so ein Konzept auf die Beine stellt, wäre es durchaus denkbar, dass aus so einer Mannschaft mit etwas Zeit ein zweiter TBV Lemgo wird, wie er es zu Zeiten von Zerbe, Stephan, Schwarzer, Baur und co war.
Man müsste diesen Mannschaften natürlich auch die Garantie geben, dass sie nicht absteigen können. Ansonsten kann man die Spieler auch gleich in die 2. Bundesliga stecken.
Vereine wie der THW Kiel, der HSV und die RNL werden sich nie darauf einlassen, dass es eine Ausländerbegränzung gibt, oder eine Mindesanzahl an deutschen Spielern. Vereine die Geld zur Verfügung haben, werden ihr Geld auch immer nutzen wollen, um den Erfolg zu sichern. Man muss von Seiten des DHB versuchen die jungen Spieler mehr fördern und auch in Kauf nehmen, dass es vielleicht auch 4-5 Jahre keine Erfolge geben wird.
Immer nur kurzfristig, bzw. jahresweise zu denken, wird dem Deutschen Handball nicht wieder auf die Füße helfen. Mit dem momentanen Speilerpotenzial ist leider nicht mehr drin.
Also muss man auf lange Sicht dafür sorgen, dass mehr Qualität nach kommt. Und das wird nicht innerhalb eines Jahres passieren.
Der Punkt ist, dass die Entwicklung eines Spielers nie aufhören sollte; der Status des Nationalspielers kann nicht das Ende der Fahnenstange sein.
Ich finde, es kann ebenso wenig angehen, dass der Kapitän in den 6 Spielen bei der EM nur ein Tor mehr wirft, als der Abwehrspezialist! So etwas kann doch nicht funktionieren! Der soll wieder spielen, wenn er in der entsprechenden Verfassung ist!
Damit würde der Nationaltrainer mal eine klare Kante zeigen und verdeutlichen, dass nur die Leistung zählt und auch belohnt wird. Das hat Heiner Brand m. E. bei seinen Lieblingen zu sehr einreißen lassen, womit er sich wahrscheinlich auf einer Linie mit dem allgemeinen Gemauschel („bassd scho“) in den Verbänden befand.
Die Hoffnung stirbt zuletzt, dass Martin Heuberger sich zutraut, hier mal andere Akzente zu setzen.
Schön, dass die Nationalmannschaft diesmal durch Kampfeswillen auf sich aufmerksam gemacht hat. Schade, dass das alles war!