Ohne Hens gegen Griechenland
Deutschlands Handballer müssen in der WM-Qualifikation gegen Griechenland endgültig ohne ihren Kapitän Pascal Hens auskommen. Der Hamburger Rückraumspieler wurde im griechischen Drama nicht für den offiziellen 16-köpfigen Kader gemeldet.
Hens hatte in Absprache mit Bundestrainer Heiner Brand im Playoff-Rückspiel nur antreten wollen, wenn bis dahin seine Freundin Angela das erste gemeinsame Kind zur Welt gebracht hätte. «Leider konnten wir nicht warten. Es macht auch keinen Sinn, Pascal Hens am frühen Sonntagmorgen in Gang zu setzen und nach den ganzen Reisestrapazen in ein so wichtiges Spiel zu schicken», sagte Brand.
Neben Hens wurde auch der Großwallstädter Steffen Weinhold nicht für die entscheidende Partie um die WM-Qualifikation gemeldet. Die Auswahl des Deutschen Handballbundes (DHB) muss in Drama gegen Griechenland einen Fünf-Tore-Vorsprung vom 25:20-Sieg aus dem Hinspiel vor Wochenfrist in Dortmund verteidigen. Die WM findet vom 13. bis 30. Januar 2011 in Schweden statt. Die Vorrundengruppen werden am 9. Juli in Göteborg ausgelost.
Die deutsche Mannschaft war am frühen Samstagmorgen leicht verspätet von München nach Thessaloniki geflogen. Von dort wurde der WM-Fünfte begleitet von einer Polizeieskorte ins 170 Kilometer entfernte Drama gefahren. Nach der zweieinhalbstündigen Busfahrt absolvierte die Mannschaft am Abend ihr Abschlusstraining in der Spielhalle.
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