Das größte Casting in der HW-Geschichte ist beendet: Sechstes Teammitglied ist nominiert
02.11.10 - 00:10
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Es ist vollbracht! Am Sonntag endete das größte Casting in der Geschichte der HANDBALLWOCHE. Zusammen mit unserem Partner „Goldgas“ schicken wir ein Team nach New York, dass bei der Neuauflage des Turniers zu Neujahr auflaufen wird. Wir haben aus allen Teilnehmern ein hoffentlich schlagkräftiges Team zusammengestellt, dass sich behaupten wird.
In den vergangenen Wochen haben wir bereits einige Teammitglieder vorgestellt, die sich mit ganz unterschiedlichen Ideen und Wünschen beworben haben. Gemeinsam war bzw. ist all unseren Bewerbern der Traum, dieses handballerische Ereignis in einer der wohl atemberaubensten Städte der Welt zu erleben. Dieser ging jetzt auch für unser sechstes Teammitgleid Benjamin Jacobs in Erfüllung.
„Wann geht’s los?“ Der Rückraumspieler des Oberligisten MTV Rheinwacht Dinslaken freute sich überschwänglich über unseren Anruf und die Gratulation zur Nominierung. „Bisher war es ein eher verkorkstes Jahr für mich, aber mit so einem Start ins neue Jahr, kann es ja nur besser werden. Wann geht es los?“, wollte der 29-Jährige sofort wissen. Etwas muss sich das „Glückskind“ aber noch gedulden, denn die Mannschaft bricht erst am 30. Dezember auf.
Etwas ungewöhnlich endete sein Bewerbungsvideo. In einem „Out-take“ fängt ein gegnerischer Torwart seinen Wurf – der eignentlich peinlichste Moment für einen Handballer. „Naja, ich habe mir gedacht, dass viele nur ihre Heldentaten einschicken und sich nur von ihrer besten Seite präsentieren. Um aus der Masse herauszustechen habe ich dann auch diese Szene gewählt, weil bisher alle, denen ich den Ausschnitt gezeigt habe sich totgelacht haben und es noch mal sehen wollten“, so Jacobs, der noch anmerkte, „dass man ja auch über sich selber lachen können muss“.
Mut zur Lücke bewiesen
Um diesen Moment richtig auskosten zu können, läuft die Szene natürlich in Zeitlupe ab, was zusätzlich durch das Stöhnen des Kameramanns aufgewertet wird. In diesem Fall wurde der Mut zur Lücke belohnt, denn auch die Redaktion konnte sich besonders für das Ende seines Beitrags begeistern und wählte ihn ins Team. „Ich hoffe, dass das jetzt aber nicht zu einem Running-Gag verkommt“, erzählte Jacobs uns bei unserem Telefonat, der sich darauf freut, unter Henning Fritz beim Turnier an den Start zu gehen.
„Natürlich ist das was besonderes, wann hat man denn schon die Gelegenheit, sich von einem Weltmeister belehren zu lassen. Man kennt ihn ja aus dem Fernsehen oder hat ihn auch mal live spielen sehen. Ich bin gespannt, wie er auf der Bank agiert. Naja, Hauptsache er fängt nicht auch noch einen Ball von mir,“, sagte der Rückraum-Allrounder, aber da Fritz ja in unser Team HANDBALLWOCHE als Spieler-Trainer unterstützt, sollte dieser Fauxpax eher ausgeschlossen sein.
Nachholbedarf
Aufmerksam auf die New York-Reise wurde Jacobs über einen Artikel in der HANDBALLWOCHE. „Ein ehemaliger Mitspieler hat mir mal von einem Turnier in Amerika erzählt, aber das waren eher Universitätsmannschaften. Wenn man an US-Sport denkt, dann kommen einem ja auch eher Eishockey, Football und die NBA in den Sinn. Aber die Nationalmannschaft hat ja auch eine kleine Reise erfolgreich bestritten, also warum nicht. Bin gespannt, wie viele Zuschauer beim Handball dabei sein werden“, meint der Rechtshänder vom Niederrhein.
Seine Antwort, worauf er sich am meisten freue, fällt knapp aus: „Die Stadt“. Bei seinem bisher einzigen Besuch in den Staaten bereiste Jacobs zwar die Ostküste, aber schaffte es nur bis nach Boston und konnte die Weltstadt nicht besichtigen. „Das kann ich ja jetzt endlich nachholen. Und das an Silvester!“ Da das Handballturnier in New York natürlich für alle Spieler auch von einem tollen Rahmenprogramm mit Sightseeing, Stadtrundfahrt und einem Besuch der wichtigsten “Hot-Spots“ von New York begleitet sein wird, werden Benjamin Jacobs und seine Mitstreiter auch dazu tolle Möglichkeiten haben. Freuen darf sich das Sechstett um Benjamin Jacobs, Pascal Schiewe, Henning Lange, Marc Weiler, Mathias Deppisch und Tim Oliver Müller auch schon jetzt auf eine atemberaubende Silvester-Party am Time Square, denn auch dafür hat unsere Partner Teamsportreisen bereits gesorgt. Es verspricht also ein guter Start ins neue Jahr zu werden!
Leuchtende Augen bei Sprem
Doch nicht nur unsere Teammitglieder freuen sich auf das Erlebnis in den USA. „Ich bin richtig heiß auf diesen Event, Silvester in New York City, verbunden mit einem riesen Handball Spektakel, natürlich bin ich da dabei“, meint Goran Sprem, der die Weltauswahl in New York bereichern wird. Die Augen des Kroaten strahlen, wenn er an die zweite Auflage des Big Apple Team Handball Tournament von Teamsportreisen Anfang Januar 2011 in New York denkt. „Ich freue mich unheimlich auf diesen Trip, New York ist immer eine Reise wert, und gemeinsam mit einigen der weltbesten Handballer werden wir unvergessliche Tage erleben“, ist sich der Olympiasieger von 2004 und Weltmeister von 2003 sicher. In der Bundesliga spielte er neben der SG Flensburg-Handewitt für den TuS Nettelstedt-Lübbecke, MT Melsungen und bei der HSG Nordhorn. Mit den Niedersachsen gewann Sprem 2008 zuletzt den Europapokal.
Dank an alle Teilnehmer Die restlichen Teammitglieder aus der Mannschaft „Goldgas-Handballwoche“ werden in den kommenden Ausgaben vorgestellt. Die Redaktion bedankt sich auf diesem Weg bei allen Teilnehmern, die sich die Mühe gemacht haben, ihre Beiträge uns zukommen zu lassen. Die übrigen Gewinner werden in dieser Woche per Mail und auch telefonisch benachrichtigt.
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