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Champions League

Achtelfinale: Gutes Polster für Hamburg

Der HSV Hamburg hat im Achtelfinale der EHF-Champions League einen wichtigen Auswärtssieg bei KS Vive Targi Kielce gelandet. Mit dem mit 30:24 (17:15)-Erfolg gegen den polnischen Meister haben sich die Hamburger eine gute Ausgangslage für das Rückspiel (Sa, 03. April, 15.30 Uhr, Sporthalle Hamburg). Bei der Partie am Samstag in der mit 4.000 Zuschauern ausverkauften Hala Legionów in Kielce zeigte sich der HSV von Beginn an konzentriert und mit einer konsequenten Defensive, die im Zusammenspiel mit Johannes Bitter und Per Sandström ein Schlüssel zum Erfolg war. Mit zehn Treffern wurde Hans Lindberg zum besten Werfer der Partie.

Der HSV Handball begann wie zuletzt in der Liga in Flensburg: Mit einer offensiven Deckung und einer schnellen Mitte. Der HSV agierte in der Anfangsphase insgesamt sehr sicher und führte mit 5:4. Kielce wechselte bereits nach sechs Minuten den Torhüter. Mit Marcus Cleverly gewannen die Gastgeber Sicherheit. Nach elf Minuten fiel der erneute Ausgleich zum 7:7. Allerdings musste der Klub Sportowy zugleich und ab sofort auf ihren Kreisläufer und drittbesten EHF CL-Schützen, Rastko Stojkovic, verzichten, der mit einer Oberschenkel-Verletzung aus dem Spiel ausschied. Die Partie verlor nach einer Viertelstunde etwas an Tempo, dennoch führte Hamburt souverän mit 17:15 (30.).

Mit zwei weiteren von Johannes Bitter abgewehrten Bällen begann der zweite Durchgang. Diese Chance nutzten die Gäste durch Hans Lindberg per Siebenmeter zum schnellen 20:15 (33.). Mit einem schnellen Rückzugverhalten ließ die Mannschaft von Trainer Martin Schwalb zudem selbst nach eigenen Ballverlusten keine einfachen Gegenstoßchancen für Kielce zu. Bertrand Gille traf auf Pass von Pascal Hens zur Sechs-Tore-Führung (23:17/40.). In der Folge ließ die Offensiv-Quote der Gäste zwar geringfügig nach, sodass Kielce etwas näher heran kam (20:24/45.). Durch eine starke Verteidigung, die Johannes Bitter gut zu arbeitete, konnte der HSV aber auch sieben Minuten ohne eigenen Treffer überstehen. Beim Torhüterwechsel auf Seiten der Hamburger nach 48 Minuten standen 16 Bitter-Paraden zu Buche. Nach dem 26:23 (53.) fand auch Per Sandström mit seinen ersten zwei Paraden gut in die Partie. Und vorne traf Hans Lindberg wieder (27:23/54.). Der Rechtsaußen machte, wiederum per Siebenmeter und seinem insgesamt zehnten Treffer, schließlich auch endgültig alles klar (29:24, 58.).

Die Statistik:

KS Vive Targi Kielce: Kotlinski (1.-6.); Cleverly (16/1 Paraden, 6.-60.); Podsiadlo 7, Jurasik 5, Knudsen 3/2, Stojkovic 2/1, Nat 2, Rosinski 1, Kuchczynski 1, Grabarczyk 1, Krieger 1, Zoltak 1, Jachlewski, Glinski, Konitz, Tubic (n.e.).

HSV Hamburg: Bitter (16 P., 1.-49.); Sandström (4 P., 49.-60.); Lindberg 10/3, Duvnjak 5, Hens 4, M. Lijewski 3, Vori 3, B. Gille 1, G. Gille 1, K. Lijewski 1, Jansen 1, Flohr 1, Lackovic.

Schiedsrichter: Nenad Krstic / Peter Ljubic (SLO). - Zeitstrafen: 2 – 3 (Rosinski, Kuchczynski – Jansen, Duvnjak, K. Lijewski). - Siebenmeter: 3/4 – 3/4 (Knudsen wirft an den Pfosten – Lindberg verwirft gegen Cleverly). - Spielfilm: 1:0 (2.), 1:1 (2.), 2:1 (3.), 2:3 (4.), 3:3 (4.), 3:5 (6.), 4:5 (7.), 6:7 (9.), 7:7 (12.), 9:9 (17.), 12:12 (22.), 12:14 (24.), 13:14 (24.), 15:16 (29.), 15:17 (30.) – 15:18 (32.), 15:21 (35.), 16:21 (36.), 18:24 (41.), 20:25 (46.), 20:26 (47.), 23:26 (53.), 23:28 (55.), 24:28 (57.), 24:30 (59.), 24:30 (60.).