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Kieler Prozess

Anklage fordert Freiheitsstrafen

Im Prozess gegen die früheren THW-Kiel-Verantwortlichen Uwe Schwenker und Zvonimir Serdarusic hat die Anklage Freiheits- und Geldstrafen gefordert.

Für Ex-Geschäftsführer Schwenker beantragte Staatsanwalt Axel Goos eine Freiheitsstrafe von 18 Monaten, ausgesetzt auf zwei Jahre Bewährung. Zudem soll der 52-Jährige eine Geldstrafe von 14 400 Euro sowie eine Geldauflage von 25 000 Euro an eine gemeinnützige Einrichtung zahlen.

Für Ex-Trainer Serdarusic forderte der Staatsanwalt eine 17-monatige Freiheitsstrafe auf ebenfalls zwei Jahre Bewährung sowie eine Geldstrafe in Höhe von 9000 Euro. Überdies soll der gebürtige Bosnier mit deutschem Pass eine Geldauflage von 15 000 Euro an eine gemeinnützige Einrichtung zahlen.

Den Angeklagten wird vorgeworfen, das Champions-League-Finale 2007 gegen den Nordrivalen SG Flensburg-Handewitt durch Schiedsrichterbestechung gekauft zu haben. Beide bestreiten das. Am 23. Januar halten beide Verteidiger ihre Plädoyers, bevor der Richter am 26. oder 27. des Monats ein Urteil fällt.