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Champions League: Sicherer Sieg des HSV Hamburg

Bitter glänzt in Kopenhagen

Der HSV Hamburg hat sich gut von seiner ersten Bundesliga-Niederlage erholt. Beim FC Kopenhagen gewannen die Hanseaten das vierte Gruppenspiel in der Champions League sicher mit 34:27 (20:16).

Nach ausgeglichenem Beginn setzte sich der HSV mit einem energischen Zwischenspurt innerhalb von fünf Minuten auf 9:4 (12.) ab. Dank der starken Vorstellung von Torhüter Jogi Bitter geriet diese Führung auch zunächst nicht in Gefahr: Bis zum 18:13 (25.) für den  deutschen Vizemeister lagen stets vier oder fünf Treffer Differenz zwischen beiden Teams.

Sechs Minuten ohne Tor unbestraft

Gestützt auf die Klasse-Leistung von Dänen-Keeper Kaspar Hvidt, der den keineswegs schlechten Steinar Ege abgelöst hatte, kamen die Hausherren dann auf drei Treffer heran. Doch technische Fehler und Fehlpässe der Kopenhagener verhinderten, dass es für den HSV noch enger oder gar bedrohlich wurde. Auch der langsame Start der Gäste in die zweite Hälfte, als der HSV, fast sechs Minuten ohne Tor bleib, wurde nicht bestraft.

Zwar kamen die Dänen auf 18:20 heran, doch dann legten die Hamburger – erneut gestützt auf Nationalkeeper Bitter - einen weiteren Zwischenspurt ein. Über 25:20 (43.) zog die Truppe von Trainer Martin Schwalb auf 30:21 davon – das war die Entscheidung.

Das Spiel in der Statistik

FC Kopenhagen – HSV Hamburg 27:34 (16:20)
FC Kopenhagen:
Ege, Hvidt; Koren (1), Atlason (5), Hammer, Overby, Mamelund (2), Christensen (3), Olsen, Drange (1), Bagersted (2), Lindahl (1), Boquist (4), Atterhall (5), Rajkovic (3).
HSV Hamburg: Bitter, Sandström; Schröder (1), Duvnjak (5), Jansen (1), Flohr, Vori (10), G. Gille, Lindberg (5), K. Lijewski (1), M. Lijewski (4), Hens (7)
Zuschauer: 2.640. - Schiedsrichter: Horacek/Novotny (Tschechien). - Zeitstrafen: 6:4 Minuten. – Siebenmeter: 2/2:3/2.