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VELUX EHF Champions League

Das Aus für den THW Kiel

Rekordmeister THW Kiel hat auch seine zweite Titelchance in der laufenden Saison verspielt. Nach der bereits abgehakten Meisterschaft scheiterte der Titelverteidiger im Viertelfinale der Champions League gegen den FC Barcelona.

Im Rückspiel verlor Kiel daheim 33:36 (15:19), nachdem es vor einer Woche in Katalonien bereits eine 25:27-Niederlage gegeben hatte. Den «Zebras» bleibt als letzte Hoffnung der nationale Pokal, um erstmals seit 2003 nicht wieder eine Saison ohne Trophäe abzuschließen.

Der FC Barcelona macht damit das Final Four am 28. und 29. Mai in Köln zur deutsch-spanischen Angelegenheit: Neben dem Vorjahresfinalisten sind auch der spanische Meister BM Ciudad Real sowie der HSV Hamburg und die Rhein-Neckar Löwen dabei. Die Halbfinal-Paarungen werden an diesem Montag ausgelost.

Der Titelverteidiger aus Kiel fand gegen den siebenmaligen Königsklassen-Champion nicht in die Partie und wurde mit wachsendem Vorsprung der Gäste immer nervöser. Das Team von Coach Xavi Pascual agierte vor 10 250 Zuschauern in der ausverkauften Arena präsenter, abgeklärter und spielfreudiger. Die Entscheidung fiel schon zu Beginn des zweiten Durchgangs, als Barcelona die Pausenführung auf einen Acht-Tore-Vorsprung zum 24:16 in der 36. Minute verdoppeln konnte.

Kiel muss nun auf die Pokal-Endrunde am kommenden Wochenende in Hamburg hoffen. Im Semifinale wartet dort am 7. Mai zunächst FA Göppingen. Der THW ist Rekord-Pokalsieger und holte die Trophäe zuletzt 2009. Die Rhein-Neckar Löwen treffen im zweiten Pokal-Halbfinale auf die SG Flensburg-Handewitt.

Erhobenen Hauptes hat sich die SG Flensburg-Handewitt aus der Handball-Champions-League verabschiedet. Der Bundesligist gewann das Viertelfinal-Rückspiel bei BM Ciudad Real in letzter Sekunde 22:21 (13:9).

Im Vergleich zur 24:38-Schmach im ersten Aufeinandertreffen zeigten sich die Schleswig-Holsteiner deutlich verbessert, hatten nach der Hinspiel-Pleite aber schon keine Chance mehr auf den Einzug in die Endrunde.

SG-Coach Ljubomir Vranjes wechselte in der Quijote Arena munter durch, um in seinem von Verletzungen geplagten Team Kräfte für die verbleibenden Aufgaben in der Bundesliga zu schonen. Mit nur elf Akteuren waren die Norddeutschen nach Spanien gereist. Torhüter Dan Beutler blieb aus privaten Gründen in Flensburg, Rechtsaußen Lasse Svan Hansen musste mit Leistenbeschwerden zuschauen.

 

KOMMENTARE

Hallunke, 04.05.11, 18:57 Uhr
Daniel Wessig hat das Handballspielen aber in Schwerin und Magdeburg gelernt. Also-erst das Gehirn einschalten und dann mehr »
Handballer2105, 04.05.11, 16:55 Uhr
Ich stimme Chrissy aus Kiel zu. Auf dem Niveau der der deutschen Bundesliga kann man nur Ausnahmetalente in die mehr »
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