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HSV Hamburg spielt um Champions-League-Platz

Die letzte Chance

Der HSV Hamburg darf am Qualifikationsturnier für die Handball-Champions-League teilnehmen. Das hat die Europäische Handball-Föderation (EHF) entschieden.

Der Bundesliga-Vierte muss sich mit dem dänischen Vizemeister Bjerringbro-Silkeborg, Polens Meisterschaftszweiten Orlen Wisla Plock und dem französischen Dritten Saint-Raphael Var Handball auseinandersetzen. Nur der Sieger qualifiziert sich für die Königsklasse. Die anderen drei Teams nehmen am EHF-Cup teil.

Die Qualifikation findet am 8. und 9. September in Turnierform mit zwei Halbfinals und dem Finale statt. Ausrichter ist eine der Mannschaften. Die Entscheidung über den Ort fällt die EHF demnächst. Auch der HSV will sich um die Ausrichtung bewerben.

Die Hamburger haben in den vergangenen fünf Jahren in der Champions League gespielt. «Wir werden alles dafür tun, das Turnier zu gewinnen, um unseren Fans auch in der kommenden Spielzeit internationalen Spitzenhandball bieten zu können», sagte HSV-Geschäftsführer Christoph Wendt.

Im Halbfinale des Qualifikationsturniers trifft der HSV Hamburg am 8. September auf den polnischen Vizemeister Orlen Wisla Plock. Das zweite Semifinale bestreiten der dänische Vizemeister Bjerringbro-Silkeborg und Saint-Raphael Var Handball aus Frankreich. Nur der Sieger qualifiziert sich für die Königsklasse. Die anderen drei Mannschaften starten im EHF-Cup. Wo das Wildcard-Turnier ausgetragen wird, ist noch nicht bekannt.


In der vergangenen Saison traf der HSV in der Gruppenphase auf Plock. Beide Duelle konnten die Hanseaten für sich entscheiden (30:26, 34:25). Trotzdem schaffte auch der siebenmalige polnische Meister den Einzug ins Achtelfinale, scheiterte dort aber mit am späteren Titelgewinner THW Kiel.