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Die Vergangenheit zählt nicht

Irgendwie waren sich die Akteure im Lager des THW nicht einig, wie das 29:28 in der Mannheimer SAP Arena zu werten war. "Wir haben einen größeren Vorsprung verspielt", sagte Alfred Gíslason, der Kieler Trainer. Rundum zufrieden schien hingegen Dominik Klein zu sein: "Wir hätten nicht gedacht, dass wir hier so ein gutes Resultat holen", sagte der deutsche Nationalspieler.

Nach 60 Minuten mit vielen Höhen und Tiefen hatten beide Recht. Mitte der zweiten Halbzeit versäumten es die Kieler, den taumelnden Löwen den Knockout zu versetzen, hätten in der Schlussphase jedoch auch noch mit ein, zwei Toren verlieren können. "Unter dem Strich", sagte Filip Jicha, "unter dem Strich können wir mit dem Ergebnis sehr zufrieden sein".

Der Mann, der den THW in den letzten Minuten zunächst am Leben hielt und später zum Sieg führte, glaubt aber nicht, dass sein Team sich durch den knappen Sieg einen entscheidenden Vorteil erspielt hat: "Wir müssen noch einmal unglaublich kämpfen, die Vergangenheit zählt am Sonntag nicht", entgegnete der Tscheche allen Stimmen, die die Löwen in der Sparkassen-Arena ohne Chance sehen. thw kiel