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Champions League

Flensburg siegt - HSV patzt erneut

Die Handballer der SG Flensburg-Handewitt sind in der Champions League weiter auf dem Vormarsch. Eine Woche nach dem 29:22 gegen HCM Constanta feierten die Norddeutschen mit dem überzeugenden 35:23 (18:9) bei Bosna Sarajevo in ihrem dritten Spiel der Gruppe D den zweiten Sieg.

Nun verfügen sie über eine sehr gute Ausgangsposition im Kampf um den Achtelfinal-Einzug. In der Dvorana-Mirza-Arena waren Lasse Svan Hansen (10/1) und Anders Eggert Jensen (7/5)) die erfolgreichsten Flensburger Torwerfer. Für die weiterhin sieglosen Gastgeber traf Igor Karacic (7/2) am besten. Die Gäste legten die Basis für ihren ersten Auswärtssieg im laufenden Wettbewerb durch eine überragende erste Halbzeit, in der allen voran Hansen und Eggert Jensen einen Neun-Tore-Vorsprung herauswarfen. Hinzu kam, dass Torhüter Dan Beutler erneut ein starker Rückhalt im Team von Trainer Per Carlen war. Nach dem Wechsel kamen die Gastgeber zwar vorübergehend etwas besser zum Zuge, doch die SG- Akteure behielten die Nerven und brachten den wichtigen Erfolg bei den an sich heimstarken Bosniern sicher nach Hause.

Ligakonkurrent HSV Hamburg ist hingegen in der Champions League vom Erfolgskurs abgekommen. Eine Woche nach der 30:33-Niederlage bei MKB Veszprem verloren die Hanseaten auch beim dänischen Vizemeister KIF Kolding mit 30:32 (15:16) und drohen in der Tabelle der Gruppe B den Anschluss zu verlieren. Bester Werfer beim HSV war vor 2800 Zuschauern in der Tre-For-Arena Blazenko Lackovic mit sieben Toren, für Kolding trafen der Ex- Flensburger Lars Christiansen und Ratko Nikolic (je 6) am besten. Die Hamburger legten konzentriert los und erspielten sich schnell einen komfortabel scheinenden 11:7-Vorsprung (16.). Doch angetrieben von Christiansen ließen die Gastgeber in der Folge nicht locker, holten Tor um Tor auf und gingen mit dem Pausenpfiff durch Nikolic erstmals in dieser Begegnung in Führung. Bis zum 18:15 (33.) trafen die Dänen sechs Mal in Serie.

Die Norddeutschen verloren nun ihre Linie, zudem scheiterten sie wiederholt am überragenden Ole Erevik im KIF-Tor. Auf der anderen Seite konnten sich der anfangs starke Keeper Per Sandström und der nur kurz aufgebotene Johannes Bitter selten gegen die wie entfesselt aufspielenden Dänen in Szene setzen.

 

KOMMENTARE

Kreittmayr, 10.10.10, 05:51 Uhr
Jetzt dürfte es langsam eng werden für Martin Schwalb... mehr »
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