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Champions League

Hamburg verliert in Veszprem

Bundesligist HSV Hamburg hat in der Champions League die erste Saisonniederlage kassiert. Nach dem 30:26- Auftaktsieg in Montpellier verloren die Norddeutschen beim ungarischen Vertreter MKB Veszprem mit 30:33 (13:15).

Vor rund 5000 frenetischen Fans lief der HSV während der gesamten Partie einem Rückstand hinterher und spielte vor allem in der Defensive nicht immer konsequent gegen den wurfgewaltigen Rückraum der Gastgeber. Zudem mussten die Hamburger auf Nationalspieler Stefan Schröder wegen einer Oberschenkelzerrung verzichten.

Durchatmen unterdessen bei der SG Flensburg-Handewitt: Die Mannschaft von Trainer Per Carlén hat im zweiten Champions-League- Spiel in dieser Saison den erwarteten ersten Sieg errungen. Flensburg bezwang in der heimischen Campushalle den rumänischen Meister HMC Constanta mit 29:22 (15:7) und wahrte die Chancen auf das Weiterkommen. Bester Werfer bei den Hausherren war Andreas Eggert (9/1).

Vier Tage nach der 25:26-Heimniederlage in der Bundesliga gegen die Füchse Berlin präsentierte sich Flensburg in der ersten Halbzeit souverän und war seinem Gegner deutlich überlegen. Nach dem Wechsel offenbarten die Gastgeber aber immer wieder Schwächen in der Chancenverwertung und vergaben so einen höheren Sieg. «Einige Kleinigkeiten müssen wir noch verbessern. Mit der unglaublich offensiven Abwehr der Gäste in der 2. Halbzeit hatten wir ein paar Probleme», sagte Flensburgs Kapitän Tobias Karlsson.

Die Rhein-Neckar Löwen sind in der Champions League weiter auf Kurs. Das Team des isländischen Trainers Gudmundur Gudmundsson gewann am Samstagabend sein Auswärtsspiel beim slowenischen Meister RK Celje mit 32:28 (14:12) und feierte damit im zweiten Spiel den zweiten Sieg. Am kommenden Sonntag empfangen die Löwen den französischen Vertreter Chambery Savoie HB.

Eine Woche nach dem überraschenden 31:30-Erfolg beim FC Barcelona gab sich der Tabellenvierte der Handball-Bundesliga auch im Hexenkessel von Celje keine Blöße. Bester Werfer bei den Löwen war Linksaußen Uwe Gensheimer mit zwölf Treffern.

Nach einer ausgeglichenen ersten Hälfte setzten sich die Gäste im zweiten Durchgang auf sechs Tore bis auf 26:20 ab. Doch angetrieben von den frenetischen Fans in der Halle Zlatorog kam das Team des früheren Kieler Erfolgstrainers Zvonimir Serdarušic bis zur 51. Minute wieder auf drei Treffer heran (23:26). Zwei Treffer von Gensheimer und ein Tor von Ivan Cupic ließen die Löwen aber wieder auf sechs Tore davonziehen. Damit war der Widerstand des Champions-League-Siegers von 2004 gebrochen.

In der Bundesliga feierte unterdessen der TBV Lemgo am 6. Spieltag den dritten Saisonsieg. Das Team von Coach Volker Mudrow bezwang zu Hause Aufsteiger HSG Ahlen-Hamm mit 33:29 (17:13). Für Lemgo traf Manuel Liniger (8) am häufigsten. Bei den Gästen war Chen Pomeranz (11/6) am erfolgreichsten.