THW Kiel - Champions League: THW gewinnt auch sein drittes Gruppenspiel - "Höllenstimmung" lässt Kiel kalt - Handball - Champions League - Artikel - Handballwoche
Champions League: THW gewinnt auch sein drittes Gruppenspiel

"Höllenstimmung" lässt Kiel kalt

Der THW Kiel bleibt in der Handball-Champions-League das Maß aller Dinge. Ihr drittes Spiel in der Vorrundengruppe D gewannen die Schützlinge von Trainer Alfred Gislason beim mazedonischen Meister HC Vardar Skopje 33:23 (14:12). Dank der 36:46-Niederlage des bisherigen Tabellenführers Kolding IF beim Königsklassen-Rekordsieger FC Barcelona (je 4:2 Punkte) übernahm der THW (6:0) verlustpunktfrei die Spitzenposition in der Gruppe D.

Der deutsche Rekordmeister konnte nach den überzeugenden Erfolgen in Barcelona (30:27) und beim Ligarivalen SG Flensburg-Handewitt (41:33) auch im dritten Auswärtsspiel binnen einer Woche auftrumpfen. Vor 4.000 Zuschauern in der Sporthalle ‚Boris Trajkovski‘ mühten sich die „Zebras“ im ersten Durchgang und offenbarten zunächst Schwächen in der Deckung.

„In der Arena von Skopje herrscht immer eine unglaubliche Stimmung. Man muss dort kühlen Kopf bewahren“, sagte Gislason, der auf den an der Hand operierten Rückraumspieler Börge Lund verzichten musste. Im zweiten Abschnitt behielt der THW die Kontrolle über die Begegnung und schraubte in den Schlussminuten den Erfolg in die Höhe. Am 7. November (16.15 Uhr) gastiert Kiel beim dänischen Vertreter Kolding IF.

Das Spiel in der Statistik
Vardar Skopje – THW Kiel 23:33 (12:14)
Vardar Skopje:
Daskalovski, Mitrevsk; Pesic (1), Marakovic, Pecakovski (8), Makaloski (2/2), Angelovski, Simovic (1), Vukcevic (1), N. Markoski, Mojsoski (2), Alusovski (3), Djordjevic (4), V. Markoski. Jocevski (1).
THW Kiel: Omeyer, Gentzel; Andersson (1), Lundström (2), Anic (5), Sprenger (5), Ahlm (1),, Zeitz, Pekeler, Palmarsson (1), Narcisse (4), Ilic (3/1), Klein (2), Jicha (9/3).
Zuschauer: 4.400. - Schiedsrichter: Andersen/Sodal (Norwegen). - Zeitstrafen:  6:4 Minuten. -  Siebenmeter: 4/2:6/4.