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Champions League

HSV beendet Mini-Krise

-Bundesligist HSV Hamburg hat in der Champions League seine Mini-Krise beendet. Im vorletzten Spiel der Gruppe feierte die bereits für das Achtelfinale qualifizierte Mannschaft von Trainer Martin Schwalb einen 34:31 (18:18)-Erfolg beim schwedischen Club IK Sävehof.

Zuletzt hatten die Hamburger eine kleine Schwächephase durchgemacht. In der Bundesliga gab es nur ein Remis beim TuS N-Lübbecke, zuvor hatten die Hamburger das Champions-League-Spiel gegen Montpellier verloren.

Die Hanseaten taten sich lange schwer gegen die Schweden, die schon vor der Partie keine Chance mehr auf das Weiterkommen hatten. Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase in der Lidköping Arena zog der Gastgeber ab der 17. Minute von 11:10 auf 16:11 davon.

Der favorisierte HSV hatte es vor allem Michael Kraus zu verdanken, dass es zur Pause dennoch 18:18 hieß. Der Nationalspieler erzielte in dieser Phase vier seiner insgesamt zehn Treffer und brachte sein Team in der 29. Minute sogar kurzzeitig mit 18:17 in Führung.

In zweiten Durchgang konnte sich lange Zeit keines der beiden Teams einen entscheidenden Vorsprung herausspielen. Nach dem 29:28 von Krzysztof Lijewski in der 49. Minute gab der HSV Hamburg die Führung nicht mehr aus der Hand. Bester Werfer bei den Hanseaten war Kraus, für Sävehof erzielte Johann Jakobsson (11) die meisten Treffer.