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Champions-League-Viertelfinale

Kein Bundesliga-Duell

In der Handball-Champions-League ist eine Endrunde nur mit Bundesliga-Beteiligung möglich. Bei der Auslosung in Wien wurde kein bundesliga-internes Duell im Viertelfinale gezogen, so dass das Quartett geschlossen in das Final Four in Köln am 28. und 29. Mai einziehen könnte.

Titelverteidiger THW Kiel bekam allerdings einen ganz schweren Gegner: Der deutsche Rekordmeister trifft in der Runde der letzten Acht in der Neuauflage des letztjährigen Finales auf den FC Barcelona.

Ein einfacheres Los erwischte Bundesliga-Tabellenführer HSV Hamburg mit dem russischen Meister Medwedi Tschechow. Chancen auf das Weiterkommen haben auch die Rhein-Neckar Löwen, die auf den französischen Meister Montpellier Handball mit dem Ex-Kieler Nikola Karabatic treffen. Eine ähnlich schwere Aufgabe wie Kiel erwartet die SG Flensburg-Handewitt, die gegen den dreimaligen Champions-League-Sieger Ciudad Real aus Spanien antreten muss.

Die Hinspiele finden vom 20. bis 24. April statt, die Rückspiele vom 27. April bis 1. Mai. Hamburg, Flensburg und die Rhein-Neckar Löwen starten mit Heimspielen, Kiel tritt zunächst auswärts an. Die Kieler trafen bereits in der Gruppenphase auf Barcelona, spielten zu Hause unentschieden und verloren in Spanien.