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Grimm behält Recht: Schweizer sind beim THW chancenlos

Kiel fegt Zürich aus der Halle

Der THW Kiel hat im Spaziergang die Spitze in der Gruppe D der Champions League verteidigt. Gegen GC Amicitia Zürich gewann der deutsche Rekordmeister nach einem munteren Spielchen mit 42:24 (18:12).

Heiko Grimm, deutscher Ex-Nationalspieler in Diensten der insolvenz-bedrohten Schweizer, hatte vorher schon betont: „Wir sind nicht Außenseiter, sondern chancenlos. Aber wir wollen Spaß haben.“ Den hatten die Gäste allerdings nur zwei Minuten lang. Da führte Zürich nämlich 3:0, ehe der THW so recht wusste, was los war.

Nach der Pause brechen alle Dämme

Nach dem Ausgleich (3:3/4.) fanden die Zebras, bei denen Peter Gentzel im Tor für Welthandballer Thierry Omeyer begann, zu ihrem Spiel, zogen über 8:6 auf 14:8 (22.) davon. Bis zur Halbzeitpause hielten die Schweizer noch einigermaßen mit, dann brachen alle Dämme. Beim 26:16 (40.) lagen die Hausherren erstmals zehn Tore vor, über 30:18 (45.) und 37:23 (55.) schwappte eine wahre Torflut über die Eidgenossen hinweg.

Angesichts des kontinuierlich wachsenden Vorsprungs gab THW-Trainer Alfred Gislason nicht nur seiner zweiten Garde vermehrt Spielpraxis, sondern probierte auch ungewöhnliche Varianten, wie den Einsatz von Dominik Klein auf Rechtsaußen.

Das Spiel in der Statistik

THW Kiel – GC Amicitia Zürich 42:24 (18:12)
THW Kiel: Omeyer, Gentzel; Wessig, Andersson, Lundström (3), Anic (5), Sprenger (9), Ahlm (1), Zeitz (3), Palmarsson (1), Narcisse (3), Ilic (3), Klein (6), Jicha (8/5).
GC Amicitia Zürich: Vaskevicius, Bringolf; Fellmann, Kern, Egger, Hess (2), Basic (8/2), Vukelic (2), Hüsser, Svajlen, Kurbalija, Behrends (7), Grimm (1), Kristiansson (4).
Zuschauer: 10.250 (ausverkauft) - Schiedsrichter: Dzerve/Rutkovskis (Lettland). - Zeitstrafen: 2:8 Minuten. –  Siebenmeter: 5/5:2/2.