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Champions League Achtelfinale

Kiel, Flensburg und die Löwen nehmen Kurs aufs Viertelfinale

Titelverteidiger THW Kiel, die SG Flensburg-Handewittund die Rhein-Neckar Löwen haben in der Champions League der Handballer Kurs auf das Viertelfinale genommen. Der deutsche Meister Kiel gewann sein Achtelfinal-Hinspiel beim dänischen Vize-Champion KIF Kolding 36:29 (17:16) und erarbeitete sich damit eine glänzende Ausgangsposition für das Rückspiel am 2. April in eigener Halle. Flensburg behielt beim ungarischen Pokalsieger Pick Szeged mit 27: 26 (9:12) die Oberhand und hat damit ebenfalls sehr gute Chancen, in die Runde der besten acht Teams in der Königsklasse einzuziehen. Die Löwen gewannen am Sonntag beim kroatischen Rekordmeister Croatia Zagreb 31:28.

Die Kieler leisteten sich in Kolding besonders im ersten Durchgang einige Unkonzentriertheiten in der Abwehr. Zudem wurden im Angriff einige Chancen leichtfertig vergeben. Erst Mitte der zweiten Halbzeit setzten sich die Gäste etwas ab (25:21/45. Minute). In der Schlussphase bauten die Kieler ihren Vorsprung immer weiter aus. Bester Werfer war der tschechische Welthandballer Filip Jicha mit neun Treffern.

Flensburg benötigte beim zweimaligen ungarischen Meister eine deutliche Leistungssteigerung nach der Pause. Im ersten Durchgang hatten die Gäste in Abwehr und Angriff einige Probleme. Doch ab der 40. Minute hatte die SG die Begegnung im Griff, verkürzte den Rückstand und ging neun Minuten vor dem Ende in Führung (23:22). Bester Flensburger Werfer war der Däne Anders Eggert Jensen mit acht Toren. Das Rückspiel wird am 3. April in der Campushalle ausgetragen. Bundesliga-Tabellenführer HSV Hamburg hatte im Achtelfinal-Hinspiel bereits am Donnerstag den spanischen Vertreter BM Valladolid 28:22 bezwungen.

Der Tabellendritte der Bundesliga, die Rhein-Neckar Löwen, gewannen unterdessen am Sonntag das Achtelfinal-Hinspiel beim kroatischen Rekordmeister Croatia Zagreb 31:28 (15:12). Bester Werfer war Nationalspieler Uwe Gensheimer mit zehn Toren. Das Rückspiel findet am Donnerstag in Mannheim statt.Die Löwen lagen in Zagreb von Beginn an in Führung. Aus einer starken Abwehr heraus kontrollierten sie die Partie und ließen die Gastgeber um den zweimaligen Welthandballer Ivano Balic zunächst kaum zur Entfaltung kommen. Nach der Einwechslung von Torwart Gorazd Skof, der in der zweiten Hälfte eine Reihe von Würfen der Löwen parierte, kam Zagreb jedoch heran und glich in der 45. Minute zum 21:21 aus. Die Gäste blieben aber konzentriert und verschafften sich in der Schlussphase eine gute Ausgangsposition für das Rückspiel.

KOMMENTARE

tariner?, 28.03.11, 15:01 Uhr
ja,das wäre echt ein traum-final 4 @jocker: ja,gestern hat er zur abwechslung mal nicht schlecht gespielt,aber mehr »
schlacks, 28.03.11, 11:11 Uhr
So steht doch dem Traum-Final-4 nix mehr im Wege, wenns so weiter geht. Ein Final-4 aus 4 deutschen Mannschaften wäre mehr »
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