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Champions League

Kiel wendet Pleite gegen Löwen ab

Dank eines Treffers von Milutin Dragicevic kurz vor Schluss hat der THW Kiel gegen die Rhein-Neckar Löwen in der Handball-Champions-League ein Remis gerettet. Der Titelverteidiger kam trotz eines zwischenzeitlichen Fünf-Tore-Rückstands noch auf ein 30:30 (14:18).

Damit verteidigte der deutsche Meister vor 12 000 Zuschauern in der Mannheimer SAP-Arena mit nun zehn Punkten auch die Tabellenführung in der Vorrundengruppe A vor den Löwen (8). Bester Werfer war der Kieler Filip Jicha mit neun Treffern. «Wir haben immer weiter an uns geglaubt und nie aufgegeben», sagte der tschechische Nationalspieler.

Damit verpassten die Löwen nach dem 27:30 im Hinspiel in Kiel und den Bundesliga-Niederlagen gegen die SG Flensburg-Handewitt und den HSV Hamburg erneut einen Sieg in einem Top-Duell. Dabei standen sie in der Abwehr lange Zeit sicher und setzten die Gäste, die zunächst mehrere Stammkräfte schonten, sofort unter Druck.

Beim 10:5 von Bjarte Myrhol in der 17. Minute betrug der Vorsprung der Badener erstmals fünf Tore. Wenig später traf den THW, der noch auf den verletzten Nationalspieler Christian Zeitz verzichten musste, ein weiterer Rückschlag: Ihr schwedischer Kreisläufer Marcus Ahlm schied mit Mittelhandbruch aus. Kurz nach der Pause musste auch Christian Sprenger (Fußverletzung) vom Feld. Erst in der Schlussphase schob sich der THW auch dank der starken Paraden von Torwart Thierry Omeyer immer näher heran und kam gegen die im Angriff nun nicht mehr treffsicheren Gastgeber noch zum gerechten Ausgleich.