Rhein-Neckar Löwen - Champions League: Auch Kiel tut sich schwer beim 35:32-Erfolg gegen Leon - Löwen zittern sich zum Auftaktsieg - Handball - Handball-M CL - Artikel - Handballwoche
Champions League: Auch Kiel tut sich schwer beim 35:32-Erfolg gegen Leon

Löwen zittern sich zum Auftaktsieg

Mit einem Zittersieg sind die Rhein-Neckar Löwen in die Champions League gestartet. Gegen den ungarischen Meister MKB Veszprem gewannen die Mannheimer ihr Auftaktspiel in der Gruppe B mit 32:29. Auch der Auftakt des THW Kiel war beim 35:32 gegen Reale Ademar Leon noch ein schleppend – aber erfolgreich.

Die Spanier, die erst per Sieg in der Qualifikation, unter anderem gegen den TBV Lemgo, die Königsklasse erreicht hatten, begannen mit ungeheurem Tempo. Schnelle Mitte, Gegenstöße, überfallartige Angriffe – Leon lag mit „typischem THW-Handball“ lange Zeit sogar vorne. Erst allmählich übernahmen die „Zebras“ dank der guten Leistung von Torhüter Thierry Omeyer das Kommando und kurz vor der Pause auch die Führung.

Auch nach dem Seitenwechsel gelang es den Hausherren nie, sich klar von den schnellen Spaniern abzusetzen. Zwar geriet der Sieg nicht ernsthaft in Gefahr, bis zum Topduell beim FC Barcelona muss der THW, bei dem Daniel Narcisse wegen einer Oberschenkelverletzung aus dem Abschlusstraining fehlte, sich aber noch steigern.

Erst 21 Sekunden vor Schluss erlöste Karol Bielicki mit seinem fünften Treffer zum 31:29 die Löwen in der Europahalle in Karlsruhe. Nach einem Fehlwurf der Ungarn stellte der überragende Olafur Stefansson in der Schlusssekunde per Siebenmeter den schmeichelhaften Endstand her.

Zwar hatten die Gastgeber fast ständig in Führung gelegen, zeitweise sogar mit fünf Toren. Doch schafften sie es nie, die kampfstarke Mannschaft des früheren Lemgoer Trainer Lajos Mocsai wirklich abzuhängen. Zuletzt glichen die Gäste beim 24:24 in der 47. Minute aus, bis in die Schlussminute blieben sie aber in Schlagweite. Von der starken Vorstellung ihres isländischen Halbrechten profitierten bei den Löwen vor allem Rechtsaußen Patrick Groetzki und Kreisläufer Bjarte Myrhol, die von Stefansson mit perfekten Anspielen versorgt wurden.

Die Statistik

Rhein-Neckar Löwen – MK Veszprem 32:29 (17:14)
Rhein-Neckar Löwen:
Szmal, Fritz; Stefánsson (2/2), Manojlović (3), Bielecki (6), Groetzki (6), Sigurðsson (7), Myrhol (4), Gensheimer (1/1), Roggisch (2), Prieto, Harbok, Guðjónsson (1), Müller, Alvanos.
MKB Veszprém KC:
Perić, Fazekas (ab 18.) – Vujin (8/3), Eklemović (2), Terzić (1) – T. Iváncsik (3), G. Iváncsik (3) – Sulić (6) – Vilovski , Guljás (2), Šešum (2), Pérez (2), Koražia, Lušnikov, Mirković, Lapčević.
Zuschauer: 2.919. - Schiedsrichter: Hansen/Gjeding (Dänemark). - Siebenmeter: 43/2:4/3. - Zeitstrafen: 4:4  Minuten

THW Kiel – Reale Ademar Leon 35:32 (17:15)
THW Kiel: Omeyer, Gentzel; Lund (3), Wessig, Andersson (8), Lundström (4/1), Anic, Sprenger, Ahlm (4), Zeitz (2), Palmarsson, Ilic (4), Klein (3), Jicha (7).
Reale Ademar Leon: Alamo (n.e.), Alilovic; Carou (2), Montoro, Martins (2), Vega (1), Castresana, Buntic (8), Krivoshlykov (4), Chernov, Aguirrezabalaga (3), Ortigosa, Stranovsky (5/2), Doder (3), Bicanic (4)
Zuschauer: 10.000. - Schiedsrichter: Nikolic/Stojkovic (Serbien).

KOMMENTARE

Abonennt, 06.10.09, 09:25 Uhr
Ich bin Abonennt der Handballwoche und stimme dem Handballwocheleser in allen Belangen zu. Die Rhein-Neckar-Löwen mehr »
Handballwoche-Leser, 05.10.09, 18:50 Uhr
Ich werde das Gefühl nicht los, dass die Handballwoche gegenüber den Rhein-Neckar Löwen nicht objektiv ist. Es fing mehr »
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