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Champions League wird erstmals in Final-4-Turnier entschieden

Lukrative Premiere steigt in Köln

Die Finalrunde der Handball-Champions-League 2010 in Köln wird für die Teilnehmer zu einer lukrativen Angelegenheit. Alle vier Spitzenclubs, die sich für das erstmals ausgetragene Final-Four-Turnier am 29. und 30. Mai 2010 qualifizieren, erhalten eine Antrittsprämie von 150.000 Euro.

Dem Sieger winkt eine Zusatzeinnahme von 350 000 Euro. "Wir wollen die Champions League zu einem spannenden Ende führen. Dazu ist die Lanxess-Arena, mit der wir bei der WM und bei den Europacup-Spielen des VfL Gummersbach gute Erfahrungen gemacht haben, der richtige Ort", sagte Tor Lian, Präsident der Europäischen Handball-Föderation (EHF), bei der Vorstellung des neuen Formats in Köln.

Zebras, Löwen und HSV wollen in Köln dabei sein

Die EHF hatte Ende März 2009 beschlossen, die Champions League zu reformieren. Nach der Gruppenphase sowie dem Achtel- und Viertelfinale soll der Sieger bei einem Turnier des besten vier Teams an einem Wochenende in einer Stadt ermittelt werden. Bisher war der Titel in einem Finale mit Hin- und Rückspiel vergeben worden.

Zahlreiche Veranstaltungen wie ein Fan-Fest sollen das Event in Köln begleiten. Doppeltickets für beide Tage kosten zwischen 50 bis 200 Euro. Vorjahres-Finalist THW Kiel sowie der HSV Hamburg und die Rhein-Neckar Löwen steigen Ende September/Anfang Oktober in die Gruppenphase der Königsklasse ein.