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Champions League

Noch 60 Minuten bis Köln

Noch 60 Minuten bis Köln: Mit einem Ein- und einem Vier-Tore Vorsprung gehen die Handball-Bundesligisten THW Kiel und HSV Hamburg in ihre Viertelfinal-Rückspiele in der Champions League.

Trotz des nur knappen Hinspiel-Erfolgs gegen die Rhein-Neckar Löwen hat vor allem Rekordmeister Kiel gute Chancen auf den Einzug in das erste Final-Four-Turnier am 29. und 30. Mai in Köln. Denn die «Zebras» haben im Duell der Bundesligisten am 02. Mai Heimrecht. Das Hinspiel hatte das Team von THW-Trainer Alfred Gislason mit 29:28 gewonnen; zufrieden war der Coach aber nicht. «Wir können besser spielen, und das müssen wir auch, um ins Final Four einzuziehen», forderte er. Löwen-Coach Ola Lindgren hatte vor allem mit der Wurfgenauigkeit seiner Spieler gehadert. «Wenn wir diese Quote verbessern, können wir in Kiel gewinnen», meinte er.

Der HSV Hamburg muss seine Form gegen die derzeit wohl beste Handball-Mannschaft der Welt, BM Ciudad Real, unter Beweis stellen. Das Team von Trainer Martin Schwalb hat den Spaniern mit dem 26:22-Erfolg im Hinspiel die erste Saisonniederlage in der «Königsklasse» beigebracht. «Die werden im Rückspiel wie die Stiere auf uns losgehen. Aber wir werden alles dafür tun, um das Final Four zu erreichen», versprach Schwalb.

Im EHF-Pokal spielen die SG Flensburg-Handewitt und der TBV Lemgo bereits um den Finaleinzug. Die Flensburger reisen nach dem 31:30-Erfolg im Hinspiel mit einem knappen Vorsprung zu den Kadetten Schaffhausen in die Schweiz. Der TBV muss nach dem 25:30 beim spanischen Vertreter Naturhouse La Rioja in eigener Halle fünf Tore gutmachen. Im Halbfinale des Europapokals der Pokalsieger hat es der VfL Gummersbach mit Reyno de Navarra San Antonio zu tun. Das Hinspiel gegen die Spanier hatte der VfL zu Hause mit 30:26 gewonnen.