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Champions League

Omeyer THW-Sieggarant - HSV geht in Spanien unter

Der THW Kiel bleibt international das Aushängeschild der Handball-Bundesliga, der HSV Hamburg dagegen bezahlt in der Champions League wieder einmal Lehrgeld.

Im Viertelfinale sägten die Rhein-Neckar Löwen kräftig am Stuhl der Kieler, zu Fall brachten sie ihn aber nicht - das verhinderte THW-Torhüter Thierry Omeyer. Die Paraden des Franzosen sicherten dem deutschen Rekordmeister den 31:30-Sieg über den Liga-Konkurrenten und damit den Einzug in das Final-Four-Turnier der Champions League.

Außer dem THW und BM Ciudad Real sind beim ersten Final Four der Champions League der FC Barcelona und Medwedi Tschechow aus Russland vertreten. «Mit Moskau ist eine Überraschungsmannschaft dabei, aber auch die anderen Gegner haben es in sich», betonte THW-Coach Alfred Gislason, der dem Turnier am 29. und 30. Mai in Köln entgegenfiebert. «Das wird ein Riesenevent. Natürlich wollen wir dort auch mindestens ins Finale, aber dafür muss wirklich alles passen.» Damit würde der Sieger von 2007 zum vierten Mal in Serie in das Champions-League-Endspiel einziehen.

Gegen die Löwen war die Weltklasse-Leistung von Omeyer mit 20 abgewehrten Bällen dringend nötig. «Es war sehr eng, aber wir haben verdient gewonnen. Ich bin stolz, dass wir das Final Four erreicht haben», sagte Gislason nach dem Viertelfinal-Erfolg. Bereits das Hinspiel hatten die Norddeutschen mit 29:28 gewonnen.

«In den entscheidenden Phasen, als die Kieler nervös waren, haben wir nicht zugebissen», ärgerte sich Löwen-Manager Thorsten Storm. Dennoch war die Partie erst entschieden, als Omeyer eine Minute vor der Schlusssirene beim Stand von 30:28 einen Wurf von Michael Müller parierte. «Wir haben alles gegeben und Kiel gefordert bis zum Ende. Es ist ein bisschen bitter, wenn man eine Top-Leistung bringt und nicht dafür belohnt wird», konstatierte ein enttäuschter Löwen-Trainer Ola Lindgren.

Zuversicht herrschte beim HSV vor dem Anpfiff des Rückspiels gegen den Champions-League-Gewinner von 2008 und 2009, BM Ciudad Real. Der Vier-Tore-Vorsprung des 26:22-Erfolgs aus dem Hinspiel in der Hansestadt war jedoch schon nach 17 Minuten aufgebraucht. «Ich bin über unsere Leistung nur enttäuscht», sagte HSV-Rückraumspieler Pascal Hens nach der deutlichen 27:35-Pleite in Spanien und dem erneuten Aus in der Königsklasse. «Wir haben heute ein sehr intensives Spiel gesehen. Ciudad Real hat einfach mehr Durchschlagskraft gezeigt», erklärte HSV-Trainer Martin Schwalb.

 

 

 

 

 

 

 

KOMMENTARE

Finn,THW Fan,stimmt..., 04.05.10, 14:56 Uhr
...in Hamburg sagt man *tüs* beim........und in Hamburg sind die Nächte lang.In Kiel sagt man einfach *schmeer man nich mehr »
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