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EHF Champions League

Remis in Madrid: Füchse hoffen auf Viertelfinale

Die Füchse Berlin haben sich durch das 29:29 (10:13) gegen das spanische Spitzenteam Atletico Madrid eine sehr gute Ausgangsposition für das Achtelfinal-Rückspiel in der EHF Champions League geschaffen.

Der letztjährige Halbfinalist hat nun gute Chancen, im zweiten Duell am kommenden Sonntag (18.00 Uhr) den Einzug ins Viertelfinale perfekt zu machen. Die Füchse mussten in der ehemaligen Stierkampf-Arena von Madrid ohne Spielmacher Bartlomiej Jaszka auskommen. Dessen Rolle übernahm Iker Romero, der mit acht Toren bester Füchse-Werfer war. Die Anfangsphase war geprägt von vielen Berliner Fehlern, die Atletico zu schnellen Gegenstößen einluden. Außerdem brachte Torwart Magnus Dahl die Füchse mit guten Paraden immer wieder zu Verzweiflung.

Im ersten Durchgang vergaben die Berliner hochkarätige Chancen und zwei Siebenmeter, so dass die Gastgeber nach 17 Minuten mit 8:4 führten. Zur Halbzeit lagen die Füchse mit 10:13 hinten. Im zweiten Abschnitt kamen die Berliner aber immer besser ins Spiel. Johannes Sellin erzielte in der 42. Minute das 20:19 - die erstmalige Führung. Der Vorsprung wuchs zwischenzeitlich sogar auf drei Treffer an. Im Schlussspurt drehte Atletico angefeuert von seinen lautstarken Fans aber auf und verhinderte zumindest eine Niederlage.