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Kieler Prozess

Storm in Erklärungsnot

Zeuge Thorsten Storm ist beim Kieler Handballprozess in Erklärungsnot geraten. Der Geschäftsführer des Bundesligisten Rhein Neckar-Löwen ist von der Verteidigung des Angeklagten Uwe Schwenker mit einer Aussage seines Vaters konfrontiert worden.

Diese stützt die Annahme der Verteidigung, Storm wollte Schwenker mit den bekannten Manipulationsvorwürfen in der Champions League erpressen. Ziel sei die kostengünstige Verpflichtung des früheren Welthandballers Nikola Karabatic gewesen. Dem widersprach Storm.

Schwenker wie auch dem ehemaligen THW-Trainer Zvonimir Serdarusic wird vorgeworfen, im Champions-League-Finale 2007 gegen die SG Flensburg-Handewitt die polnischen Schiedsrichter bestochen zu haben. Die Angeklagten bestreiten das. Storm war am Vortag bereits durch das Gericht befragt worden und hatte bestätigt, von Manipulationsvorwürfen erfahren zu haben.