TBV Lemgo - Nachdenken über Konsequenzen aus Lemgos Pokalpleite - "Das Kontanteste ist die Inkonstanz" - Handball - Handball-M DHB-Pokal - Artikel - Handballwoche
Nachdenken über Konsequenzen aus Lemgos Pokalpleite

"Das Kontanteste ist die Inkonstanz"

„Unbequeme Entscheidungen“ hatte Trainer Volker Mudrow nach dem bitteren Pokals-Aus angekündigt. Nach dem Pokal-K.-o. in Bad Schwartau, der „mittleren Katastrophe" für den TBV Lemgo analysierte der 40-Jährige knapp: "Wir haben auf der ganzen Linie versagt und bestätigt, dass das Konstanteste am TBV die Inkonstanz ist."

Nach dem eklatanten Versagen bei der Qualifikation für die Champions League, als man beim Turnier in Leon sich als Vierter bis auf die Knochen blamierte und was Trainer Markus Baur den Job kostetete, verpassten die Lipper auch das zweite Saisonziel, das Erreichen des Final Four in Hamburg vorzeitig. Was in der Summe von Königsklasse und DHB-Pokal etwa 750.000 Euro Mindereinnahmen bedeutet – mehr als der halbe Etat von Vereinen wie dem TSV Dormagen, HSG Düsseldorf oder dem nächsten Gegner HBW Balingen-Weiltstetten.

Man kommt nicht weit mit Sachlichkeit

Peinlich war Mudrow die „zu arrogante“ zweite Hälfte beim Zweitligisten vor allem gegenüber den treuen Fans - und den Sponsoren. „Die sorgen in Lemgo für ein El Dorado. Doch wir treten die Möglichkeit mit Füßen“, schimpfte der TBV-Coach in der ‚Lippischen Landeszeitung‘ und kündigte eine härtere Gangart an. „Ich persönlich habe es auch lieber, wenn ich Dinge sachlich und fachlich begründen kann. Doch damit scheint man nicht weit zu kommen."

Mudrow will und muss sich offenkundig für sein Star-Ensemble, den oft gerühmten TBV Deutschland, der beispielsweise beim 27:27 iKiel sein Potenzial gezeigt hat, etwas einfallen lassen. „Ich mache keinem Spieler den Vorwurf, dass er nicht will. Aber wenn ich aufs Resultat sehe, kann ich nur sagen: So darf es nicht weitergehen. Jetzt müssen unbequeme Entscheidungen getroffen werden. Alles ist zu überdenken, denn mit nachvollziehbaren Entscheidungen haben wir nicht auf den richtigen Weg gefunden."

"Weiß nicht, ob es Arroganz ist"

Auch Lemgos Geschäftsführer Volker Zerbe war völlig fassungslos: „Ich weiß nicht, ob es Arroganz ist. Doch die Mannschaft hat miteinander nicht mehr funktioniert", schnaufte Zerbe. Bei den Spielern herrschten Niedergeschlagenheit und Frustration. "Es ist einfach nicht zu erklären, wir haben in der zweiten Halbzeit einfach versagt. Woran das liegen kann ist uns ein Rätsel", brachte es Holger Glandorf auf den Punkt.

"Wir haben einfach schlecht gespielt, auch in der ersten Halbzeit war es schon nicht wirklich gut, aber dennoch haben wir das Spiel deutlich im Griff gehabt", war auch Tamas Mocsai ratlos.

KOMMENTARE

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