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DHB-Pokal

Flensburg mit großem Respekt

THW Kiel, Rhein-Neckar Löwen und Frisch Auf Göppingen - drei Teilnehmer
des diesjährigen Final Four am 7. und 8. Mai stehen fest. Der vierte
wird am Sonntag ab 15 Uhr in einem Schleswig-Holstein-Derby ermittelt.
Dann runden Zweitligist VfL Bad Schwartau und Erstligist SG
Flensburg-Handewitt das Viertelfinale im DHB-Pokal ab. Die Gäste sind
favorisiert, reisen aber mit einer kräftigen Prise Respekt an. "Die
Schwartauer verfügen über genügend Qualität, wir bereiten uns genauso
vor wie auf ein Bundesliga-Spiel", sagt Flensburgs Trainer Ljubomir
Vranjes. Sein Team hat in dieser Serie bereits schlechte Erfahrungen mit
einem Zweitligisten gemacht, quälte sich im Herbst bei Eintracht
Hildesheim in die Verlängerung und letztendlich in die nächste Runde.
"Wir dürfen nicht so viele Fehler machen wie damals, sonst bekommt Bad
Schwartau schnell einen Lauf", meint Ljubomir Vranjes.

Die Marmeladenstädter hatten im Wettbewerb bislang Losglück, setzten
sich bei unterklassigen Klubs oder in Heimspielen gegen Ligakontrahenten
durch. Dennoch haftet ihnen der Ruf des Pokalschrecks an. Dieser stammt
aus der letzten Saison, als der VfL den TBV Lemgo ausschaltete und das
Viertelfinale gegen den späteren Pokalsieger und haushohen Favoriten HSV
Hamburg 40 Minuten lang völlig offen gestalteten. Ist ein ähnlicher
Husarenstreich wieder möglich? VfL-Trainer Thomas Knorr äußert sich
zurückhaltend: "Ich wünsche mir, dass meine Spieler nicht ängstlich
auftreten, sondern mit viel Spaß die Sache angehen und zeigen, dass sie
gute Handballer sind. Dann wird man sehen, was vor dieser Kulisse
herausspringt." Die 2650 Zuschauer fassende Lübecker Hansehalle ist seit
Wochen ausverkauft.

Was im Falle eines Überraschungs-Coup folgen würde, kennt Thomas Knorr
bestens: das Final Four. Sechs Mal hat der 80-malige Nationalspieler an
diesem Event teilgenommen. 1998 gewann er es mit dem THW Kiel, 2006 mit
dem HSV Hamburg. Und einmal, nämlich 2000, kämpfte er mit dem Gegner von
heute, den Flensburgern, an der Elbe um den Pokalsieg, scheiterte aber
im Endspiel. "Thomas Knorr ist ein richtiger Pokalfuchs", weiß Ljubomir
Vranjes, der definitiv auf Oscar Carlén (Kreuzbandriss), Thomas Mogensen
(Kreuzbandanriss) und Michael Knudsen (Knie) verzichten muss. Dagegen
hat der VfL alle Mann an Bord. Übrigens: Vor gut 20 Jahren, im November
1990, standen sich der VfL Bad Schwartau und die SG Flensburg-Handewitt
schon einmal zum Pokal-Fight in der Lübecker Hansehalle gegenüber. Die
Hausherren siegten nach Verlängerung mit 30:28. Damals stand die Partie
aber unter anderen Vorzeichen als heute: Der VfL war der Bundesligist,
die SG der Zweitligist.

KOMMENTARE

Kameryn, 09.01.15, 10:29 Uhr
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Caroline, 06.01.15, 08:40 Uhr
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